Aktualisiert am 26. Juli 2026
Hammerfest, Norwegen, ist ein weiterer Höhepunkt unserer Tour vom Nordkap durch Norwegen mit dem Wohnmobil – nicht richtig schön, aber ein Erlebnis. Hier erfährst Du, warum sich unserer Meinung nach ein Besuch in Hammerfest lohnt.
In der Stadt erfahren wir im Wiederaufbaumuseum mehr über die Region Finnmark im Zweiten Weltkrieg und warum die Häuser hier in Nord-Norwegen fast alle gleich aussehen. Du kannst in Hammerfest Mitglied im Eisbärenclub werden. Und es gibt in Hammerfest einen Wohnmobil-Stellplatz direkt am Wasser am Hafen.
Hammerfest auf einen Blick
- Lage: ganz im Norden Norwegens, in der Finnmark an der Küste
- Entfernungen: ca. 200 km zum Nordkap, ca. 140 km nach Alta, 55 km Abstecher von der E6 (über die gut fahrbare R94, rund 1 Stunde)
- Übernachten: Campingplatz am See in Hammerfest, Wohnmobil-Stellplätze am Hafen, Parkplatz Forsøl
- Lohnt sich der Besuch? Kein malerischer Stadtkern, aber als Stopp auf der Nordkap-Runde spannend – vor allem wegen Wiederaufbaumuseum, Eisbärclub, Aussichtspunkt und Meridiansäule
Besuch in Hammerfest mit dem Wohnmobil
Nach den Erlebnissen und der Mitternachtssonne mit dem Camper am Nordkap, unserem eindrucksvollen Abstecher auf der Landschaftsroute nach Havøysund und einer ruhigen Nacht auf einem Rastplatz direkt am Wasser an der R94 fahren wir mit unserem Camper entlang der norwegischen Küste nach Hammerfest.
Wie mehrere Städte in der Finnmark bezeichnet sich auch das in Nord-Norwegen gelegene Hammerfest als die nördlichste Stadt der Welt. Das klingt spannend. Die Reiseroute nach Hammerfest, Norwegen, ist einfach. Es führt von der E 6 eine gut ausgebaute und ausgeschilderte Straße zum Ziel, die wir nach dem Stadtbesuch in Hammerfest mit dem Wohnmobil auch wieder zurückfahren.
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Hammerfest mit dem Wohnmobil: meine 5 Tipps
- Wiederaufbaumuseum – die bewegende Geschichte der Finnmark im Zweiten Weltkrieg (mein Highlight)
- Meridiansäule / Struve-Bogen – UNESCO-Welterbe der Erdvermessung
- Eisbärclub: kleine Ausstellung und Mitgliedschaft
- Aussichtspunkt Salen – Blick über Stadt, Hafen und Meer
- Wohnmobil-Stellplatz direkt am Wasser – und im Hafen zeigt sich manchmal ein Belugawal
Hammerfest, Norwegen: Zentrum für Gas und Industrie
Nach Ruhe und Einsamkeit im norwegischen Norden ist das Industriegebiet vor Hammerfest, durch das wir bei der Anfahrt kommen, eine richtige Überraschung für uns. Das riesige Versorgungsschiff Skandi Gamma liegt gerade in Hammerfest im Hafen und zieht mit seiner Größe, Form und durch seine rote Farbe unsere Blicke auf sich. Es ist wirklich gewaltig und fast 100 Meter lang. Mit den bunten Häusern von Hammerfest im Hintergrund ergibt sich ein schönes Bild.
Als Nächstes fallen uns in Hammerfest große Industrieanlagen ins Auge. Das Gas-Terminal auf der vor Hammerfest gelegenen Insel Melkøya ist groß und nimmt die ganze Fläche der Insel ein. Laut meiner Internetrecherche ist in Norwegen und Hammerfest die größte Anlage dieser Art in Europa. Hier wird das Gas des fünftgrößten norwegischen Gasfeldes zu Flüssiggas verarbeitet. Es kommt über eine Pipeline an und wird dann später von Hammerfest mit Schiffen weiter transportiert. Die vorgelagerte Insel ist durch einen Tunnel unter dem Meer zu erreichen, erklärt uns später eine Einheimische.
Hammerfest: Wohnmobil-Stellplatz & Besichtigung
Dann aber sind wir wirklich an unserem Tagesziel Hammerfest angekommen. Schon gewusst? Wegen der Dunkelheit der langen Winternächte entstand hier an dieser Stelle in Norwegen 1891 eine der ersten Straßenbeleuchtungen der Welt. Dass die Stadt damals so fortschrittlich war, sehen wir Hammerfest heute nicht mehr an. Eine Stadt in Nordnorwegen sieht eben ganz anders aus als eine Stadt bei uns.
Am ersten Kreisel fahren wir links und immer am Wasser entlang ins Zentrum. Heute ist Sonntag und entsprechend nichts los. Auch regnet es heftig. Schade, wir wollten eigentlich die schöne Aussicht oberhalb von Hammerfest am Aussichtspunkt Salen besuchen.
Wohnmobil-Stellplatz Hammerfest
Der offizielle Wohnmobil-Stellplatz von Hammerfest sieht sehr gut aus. Die Wohnmobile stehen auf befestigtem Untergrund mit Blick aufs Wasser.
- 14 durch Barrieren abgeteilte Stellplätze
- Bezahlung per App
- Untergrund befestigt
- Ver- und Entsorgung, Strom (Stand 2026: Ablass für Grauwasser verschlossen)
- Blick auf den Fjord
- Zentrum fußläufig
- Dusche, Toilette im Hotel Thon, etwa 5 Min. entfernt
- Adresse: Jernbanetrasken, 9615 Hammerfest
In den letzten Jahren ist immer mal wieder ein Belugawal im Hafen von Hammerfest aufgetaucht. Nach einer Runde über den erstaunlich gut besuchten Wohnmobil-Stellplatz Hammerfest, der direkt in der Nähe des Ortes am Wasser liegt, suchen wir uns einen alternativen Parkplatz für unseren Camper. (Vorsicht: Alle Parkplätze im Ort sind gebührenpflichtig). Außer auf dem Stellplatz am Fjord hat man noch die Möglichkeit, mit dem Wohnmobil in Hammerfest auf dem kleinen Campingplatz Storvannet Camping am See zu übernachten.
Sehenswert: Kirche Hammerfest
Gemeinsam mit den Reisenden der Hurtigruten, deren Schiff in dieser Minute im Hafen angelegt hat, werfen wir einen Blick in die moderne Kirche von Hammerfest mit dem hohen Glockenturm. Sie liegt ein wenig oberhalb des Stadtzentrums und ist architektonisch den traditionellen Trockengestellen für Fische nachempfunden, die wir unterwegs auch schon einmal gesehen haben.
Wir haben Glück, gerade ist der Gottesdienst vorbei und die Vorbereitungen für eine Taufe laufen. Also können wir uns die Kirche anschauen. Besonders schön sind die bunten Glasfenster und die farbige Einrichtung.
Mein Tipp: Besuch im Wiederaufbaumuseum Hammerfest
Aber das ist nur eine der möglichen Aktivitäten in Hammerfest. Um die Ecke der Kirche ist das Wiederaufbaumuseum für die Provinzen Finnmark und Nord-Troms. Da es immer noch regnet, entschieden wir uns spontan für den Besuch.
Das Museum thematisiert die dramatischen Ereignisse des 2. Weltkrieges und Zwangsevakuierung, Zerstörung und Wiederaufbau hier im Norden von Norwegen eindrucksvoll und anschaulich. Der Besuch lohnt sich (nicht nur bei Regen). Besonders die Ausstellung zu den Ereignissen in der Region im und nach dem 2. Weltkrieg ist sehr gut aufbereitet.
Das Schicksal der Bevölkerung in Nordnorwegen steht im Museum Hammerfest im Mittelpunkt: Norwegen und besonders die Finnmark waren während des Zweiten Weltkrieges hart umkämpft. Ab 1941 wurde die norwegische Finnmark von den deutschen Besatzern als strategisch wichtiges Gebiet angesehen. In keiner anderen Provinz waren so viele deutsche Soldaten stationiert wie hier. Die Orte der Region wurden deshalb durch die Alliierten regelmäßig bombardiert.
Evakuierung und Zerstörung prägen Nordnorwegen: Es kam noch schlimmer. Am 28. Oktober 1944 befahl Adolf Hitler die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Finnmark und die Anwendung der „Taktik der verbrannten Erde“! Doch die Bevölkerung widersetzte sich. Eine der Höhlen, in der sich die Menschen zum Ende des Krieges versteckten, als die Deutschen die große Evakuierung einleiteten, ist im Museum nachgebaut.
Hier in Hammerfest im Museum wird besonders deutlich, unter welchen Bedingungen die Menschen am Ende des Krieges in der Region lebten. Etwa 25.000 Frauen, Männer und Kinder flüchteten in die Berge. Sie wollten ihr Land nicht verlassen, nahmen schwierigste Bedingungen auf sich und litten unter ständiger Angst, Kälte und Hunger.
Viele Menschen in Nord-Norwegen starben in dieser Zeit. Der Winter 1944/1945 bedeutete für die Region Finnmark die totale Vernichtung. Originale Gegenstände und Möbel aus dieser Zeit sind im Museum in Hammerfest zu sehen. Sie wurden vergraben, um sie zu retten. Diese Gegenstände sprechen eine deutliche Sprache. Nur wenige Einwohner fanden nach dem Krieg ihr Eigentum wieder.
Im ganzen Norden von Norwegen hinterließ die deutsche Armee beim Rückzug vor den sowjetischen Soldaten nur Zerstörung.
- Häuser, Straßen, Brücken, Fähren – alles wurde dem Erdboden gleichgemacht.
- Auch Hammerfest wurde zwangsevakuiert und völlig zerstört, um den anrückenden Sowjetsoldaten keine Infrastruktur zu hinterlassen.
Finnmark: Schwieriger Wiederaufbau nach dem Krieg: Auch nach Kriegsende blieb die Situation für die Menschen in Nord-Norwegen schwierig. Nach dem Krieg gab es in Norwegen 22.000 zerstörte Häuser. Vor allem die aus dem Norden Evakuierten waren Flüchtlinge im eigenen Land. Obwohl ihnen die Rückkehr von der Regierung verboten wurde, kehrten viele zurück in ihre Heimat und damit in ein total zerstörtes Land.
In Etappen ging dann langsam von 1945 bis 1960 der Wiederaufbau hier in Nordnorwegen voran. Überall fehlte Baumaterial. Besondere Herausforderung für den Wiederaufbau in Nord-Norwegen war die Bürokratie. Die Regierung von Norwegen wollte den kompletten Aufbau zentral steuern, was aber auf heftigen Widerstand der gemischten Bevölkerung der Finnmark traf. Denn alle hatten andere Wünsche, wie sie wohnen wollten.
Im Wiederaufbaumuseum Hammerfest ist eine der Baracken nachgebaut, die bis 1970 bewohnt wurde. So bekommen wir ein Bild vom Leben der Bevölkerung nach dem Krieg. Immer wieder fallen uns später in Hammerfest und den anderen Orten in Nordnorwegen Gebäude auf, die nach ihrer Form früher solche Baracken gewesen sein könnten.
Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielten die Distriktarchitekten: Sie arbeiteten unter schwierigen Bedingungen auf engstem Raum. In diesen Räumen schliefen sie auch. Ein solches „provisorisches Büro“ ist im Museum in Hammerfest aufgebaut. Die meisten Architekten waren jung, frisch ausgebildet und kamen von weit her, um in der Finnmark zu helfen. Sie planten Häuser für tausende Menschen. Respekt vor dieser Leistung.
Die sozialistische Regierung Norwegens setzte auf Gleichheit und gab für Hygiene und Einrichtung feste Standards vor. Die in dieser Zeit entstandenen „Wiederaufbauhäuser“ wurden „wie von der Stange“ und nach fast gleichen Plänen gebaut. Nicht immer kam dies bei der aus verschiedenen Kulturen zusammengesetzten Bevölkerung der Finnmark an. Menschen, mit norwegischen, finnischen und samischen Wurzeln hatten verschiedene Bedürfnisse. Traditionen der Vergangenheit sollten auch in ihren Häusern bewahrt werden. Das war so kaum möglich.
Fazit Museumsbesuch Hammerfest
Das Wiederaufbaumuseum ist wirklich gut gemacht. Die vielen Informationen sind anschaulich zum Fühlen und Erleben verarbeitet. Etwas Besonderes ist es, dass Besucher in die Räume und Häuser hineingehen können. Wir haben in diesem Museum 2 Stunden verbracht und noch nicht alles gesehen. Wer die Menschen hier im Norden von Norwegen besser verstehen möchte, der findet hier wichtige Informationen. Die anderen Museen, die ich Dir hier im Norden empfehlen kann, sind das Museum Arktikum in Rovaniemi und das Siida am Inari-See.
Einmalig in Hammerfest: der Eisbärclub
Der Eisbärclub (norwegisch: Isbjørnklubben, offiziell die „Royal and Ancient Polar Bear Society“) ist so eine typische Hammerfest-Geschichte, die man einfach mögen muss. Gegründet wurde der Club schon 1963 von zwei Geschäftsleuten als Erinnerung an die Zeit, in der Hammerfest die „Eismeerstadt“ war. Von hier aus fuhren die Jäger bis nach Svalbard (Spitzbergen). Deshalb ist der Eisbär bis heute das Wappentier der Stadt.
Das Besondere: Du kannst hier selbst Mitglied werden. Gegen eine kleine Gebühr bekommst Du eine Urkunde, einen Anstecker und darfst Dich offiziell zur Eisbärengesellschaft zählen. Klar, das ist ein bisschen touristisch. Aber es ist mit viel Herz gemacht, und die kleine Ausstellung mit ausgestopften Tieren, alten Jagdgeräten und Expeditionsgeschichten ist wirklich sehenswert.
Der Eisbärclub ist umgezogen. Früher saß er unten am Hafen (Hamnegata 3, direkt beim Hurtigrutenanleger). Seit November 2022 findest Du ihn in der Strandgata, ganz in der Nähe vom Arktisk Kultursenter und der katholischen St.-Michaelis-Kirche.
Meridiansäule Hammerfest: Vermessung der Welt am Struve-Meridianbogen
Die Meridiansäule im Vorort von Hammerfest, Forsøl in Fuglenes, wollen wir als Nächstes sehen. Sie erinnert an die Vermessung des Erdballs.
- 1844 wurde von Hammerfest im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden (2821,853 Meter) der Erdball vermessen.
- Daraus wurde dann der Weltumfang berechnet.
- Der Deutschbalte Friedrich Georg Wilhelm Struve war im Auftrag von Russland für das große Projekt zuständig und damit von 1816 bis 1855 beschäftigt.
- Norwegen beteiligte sich ab 1845.
- Durch Winkelmessung mit einer Kette von Dreiecken wurde der Weltumfang ermittelt, steht auf der Informationstafel vor Ort. Wirklich außergewöhnlich, was hier geleistet wurde.
- In der Finnmark gibt es vier Messpunkte des Projektes, erfahren wir. Am bekanntesten ist die Meridiansäule in Hammerfest.
- Der Struve-Meridianbogen wurde als erstes technisch-wissenschaftliches Objekt in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Nur ein Stück weiter befindet sich ein Parkplatz, wo man mit dem Wohnmobil übernachten und sehr gut die Mitternachtssonne beobachten kann.
Aussichtspunkt Salen: Hammerfest von oben
Wenn Du in Hammerfest wirklich verstehen willst, wie diese Stadt zwischen Fels und Fjord eingezwängt liegt, musst Du hoch auf den Salen. Das ist Hammerfests Hausberg, gerade mal 84 Meter über dem Meer, und trotzdem liegt Dir von hier oben die ganze nördlichste Stadt der Welt zu Füßen.
Der schönste Weg nach oben ist der steile Zick-Zack-Weg Sikksakkstien, der sich vom Zentrum in engen Kehren den Hang hinaufschlängelt. Zu Fuß bist Du in etwa 15 bis 20 Minuten oben (je nachdem, wie oft Du stehen bleibst, um zu fotografieren, und Du bleibst stehen, versprochen). Wer nicht laufen mag, kommt auch gut mit dem Auto oder Wohnmobil hoch.
Oben wartet der Aussichtspunkt Varden mit einem herrlichen Rundblick: die bunten Häuser, der Hafen, die Hurtigrutenschiffe, die anlegen, und dahinter die Inseln und das offene Eismeer. Bei klarem Wetter genial. Und wenn Du im Sommer da bist und die Mitternachtssonne den Himmel orange färbt, dann stehst Du hier oben und bist absolut verzaubert.
Nicht weit vom Parkplatz weiden Rentiere. In der Mikkelgammen, einer samischen Torfhütte, kann man samisches Essen probieren.
Fazit Besuch in Hammerfest
Lohnt sich ein Besuch in Hammerfest? Ich finde, ein Besuch in Hammerfest gehört zu einer Rundreise mit dem Wohnmobil durch Norwegen nach dem Besuch am Nordkap mit dem Wohnmobil dazu. Die Stadt im hohen Norden ist ganz anders als unsere Vorstellungen von einer Stadt, darauf muss man sich einlassen. Angeboten werden verschiedene Aktivitäten. Es gibt auch mehrere außergewöhnliche Ziele in Hammerfest, wie das Wiederaufbaumuseum, den Eisbärclub, den Aussichtspunkt über der Stadt oder die Meridiansäule Hammerfest. Dazu kommen ein Wohnmobil-Stellplatz direkt am Fjord und ein Campingplatz am See.
Weiterfahrt durch Norwegen von Hammerfest nach Süden
Heute ist leider wirkliches „Mistwetter“, deshalb setzen wir unsere Wohnmobiltour durch Norwegen weiter in Richtung Alta fort. Dafür fahren wir zuerst zurück nach Skaidi, dann an einem Fluss entlang und weiter über eine faszinierende Hochebene. Auf den Bergen liegt auch jetzt im Juni Schnee.
Am Tag vorher waren wir nach dem Besuch am Nordkap mit Camper in Honningsvåg und auf der Landschaftsroute Havøysund. Weiter geht unsere Fahrt mit Wohnmobil nach Alta, wo wir die Felsritzungen besichtigen, die zum Weltkulturerbe gehören.
Herzlichen Dank an die Verantwortlichen des Wiederaufbaumuseums für den freundlichen Empfang und die Erlaubnis, zu fotografieren und zu filmen.
Tipps mit Wohnmobil in Norwegen: Hammerfest
Sehenswürdigkeiten in Hammerfest
- Kirche: Kirkegata 21, 9600 Hammerfest.
- Wiederaufbaumuseum: Kirkegata, 9600 Hammerfest.
- Eisbärclub (Isbjørnklubben), Strandgata 29, 9600 Hammerfest: Achtung, die königliche und alte Eisbär-Gesellschaft ist umgezogen
- Aussicht über Hammerfest vom Aussichtspunkt Salen
- Wanderung zum „Storfjellet“
- Meridiansäule Hammerfest
Wohnmobilstellplatz Hammerfest / Camping Hammerfest
- Wohnmobil-Stellplatz Hammerfest, Hammerfest Havn, Jernbanetrasken, 9615 Hammerfest
Wohnmobil-Stellplatz Hammerfest Norwegen auf Google-Maps
kostenpflichtig, direkt am Hafen von Hammerfest, Toiletten und Duschen können im Thon Hotell genutzt werden. - Parkplatz für Wohnmobile Forsøl, Langbuktveien 88, 9600 Hammerfest (Forsøl)
Parkplatz Forsol bei Hammerfest Norwegen, auf Google-Maps - Campingplatz Storvannet Camping, geöffnet Juni bis August, 103 Storvannsveien, 9600 Hammerfest,
Hammerfest, Norwegen, im Winter
- womoblog.ch war im Winter in Hammerfest und hat auch das Eisbärmuseum besucht
Wohnmobil-Reiseführer Nord-Norwegen
Viel Spaß in der Finnmark und in Hammerfest, Norwegen, es ist eine wunderbare Region. Inzwischen wird im Hafen von Hammerfest auch immer wieder ein Beluga-Wal gesehen. Unsere nächste Fahrt nach Norwegen führt sicher wieder in die Finnmark und nach Hammerfest. Ich hoffe, dann den Wal vom Wohnmobil-Stellplatz aus zu sehen.
Unsere Reise durch Norwegen setzen wir von Hammerfest nach Süden und mit einem Besuch der Felsritzungen Alta fort, die zum Weltkulturerbe gehören.
Fragen zum Besuch in Hammerfest
Lohnt sich Hammerfest?
Lohnt sich ein Besuch in Hammerfest in Norwegen? Das zu beantworten, ist gar nicht so leicht. Wenn Du sowieso in der Region bist (zum Beispiel bei der Rückfahrt vom Nordkap), solltest Du vorbeifahren. Viele fahren nur vorbei, aber Hammerfest hat mehr zu bieten, als man denkt. Die Lage zwischen Bergen und Meer, die bewegte Geschichte, der Eisbärclub: Ein Stopp lohnt sich. Der Abstecher von der E6 ist nicht zu weit (55 Kilometer) und führt über die R94, die sich sehr gut fahren lässt. Die Fahrt dauert rund eine Stunde. Hammerfest hat keinen malerischen Stadtkern, aber der Besuch ist dennoch interessant. Besonders lohnenswert ist es, wenn der Belugawal im Hafen von Hammerfest zu Besuch ist. Ich fand das Wiederaufbaumuseum sehr sehenswert. Du kannst in Hammerfest auch Mitglied im Eisbärenclub werden.
Was sind mögliche Aktivitäten in Hammerfest?
Was Du in Hammerfest unternehmen kannst, hängt von der Jahreszeit und vom Wetter ab. Im Winter ist Hammerfest ein idealer Ort zur Beobachtung von Polarlichtern, im Sommer siehst Du hier gut die Mitternachtssonne. Angeboten werden Bootstouren zum Fischen oder zur Vogelbeobachtung, verschiedene Ausflüge und Begegnungen mit Sami oder Rentieren. In Hammerfest selbst lohnt sich der Besuch im Wiederaufbaumuseum, der Aufstieg zum Aussichtspunkt Salen, der Eisbärclub und ein Stopp an der Meridiansäule Hammerfest.
Wohin im Urlaub in Hammerfest, Norwegen?
Wenn Du in Hammerfest Urlaub machst, kannst Du verschiedene außergewöhnliche Dinge in der Stadt besuchen. Lohnenswert sind verschiedene Ausflüge mit dem Boot. Unbedingt solltest Du mit dem Auto auch die Landschaftsroute Havoysund fahren.
Gibt es in Hammerfest einen Campingplatz?
Ja, es gibt einen kleinen Campingplatz am See, der von Juni bis August geöffnet ist.
Wo liegt Hammerfest?
Hammerfest liegt in der Finnmark und befindet sich ganz im Norden von Norwegen an der Küste. Rund 200 Kilometer sind es von Hammerfest zum Nordkap. Die nächste Stadt nach Süden ist Alta, das rund 140 Kilometer entfernt ist.
Wie viel Zeit sollte ich für Hammerfest einplanen?
Für die Highlights im Zentrum reicht ein halber bis ganzer Tag. Wenn Du auf den Salen wanderst, in Ruhe durch die Stadt bummelst und im Wiederaufbaumuseum vorbeischaust, ist ein Tag genau richtig.
Was muss ich in Hammerfest unbedingt gesehen haben?
Den Aussichtspunkt Salen, den Eisbärclub, das Wiederaufbaumuseum (Gjenreisningsmuseet), die Meridiansäule (UNESCO-Weltkulturerbe) und die moderne Hammerfest-Kirche.
Ist Hammerfest wirklich die nördlichste Stadt der Welt?
Hammerfest wirbt gern damit. Der Titel ist aber umstritten, weil auch Honningsvåg diesen Anspruch erhebt. Hammerfest gehört jedenfalls zu den ältesten Städten Nordnorwegens (Stadtrecht seit 1789).
Wann ist die beste Reisezeit für Hammerfest?
Für die Mitternachtssonne von Mitte Mai bis Ende Juli, für Nordlichter im Winter. Im Sommer sind auch die meisten Attraktionen geöffnet.
Kann man in Hammerfest gut zu Fuß alles erreichen?
Ja, das Zentrum ist klein und kompakt. Fast alle Sehenswürdigkeiten liegen in Laufnähe. Nur auf den Salen geht es ein bisschen bergauf. Und nach Forsol ist es ein Stück weg.
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Hier schreibt Katja Hein – Journalistin und seit über 50 Jahren begeisterte Camperin. Mit meinen ausführlichen Wohnmobil-Reiseberichten, Camping-Erfahrungen und Routen zum Nachfahren entdeckst Du neue Reiseziele für den Urlaub mit Wohnmobil zwischen Südspanien & Nordkap. Dazu bekommst Du Unterstützung bei der Suche nach Deinem Traumfahrzeug.
Bitte ändert „lappischen“ Wurzeln in samischen, Danke schön !
oh danke für den Hinweis. Das mache ich sehr gerne. LG Katja
Hallo Ihr,
toller Bericht. Wann gehts denn weiter?
Wir fahren im Juni 2019 ans Nordkap.
Viele Grüße
Manfred
Danke lieber Manfred, Tromsö ist schon fast fertig, das heisst die Reise geht jetzt endlich weiter (geplant ist ein Bericht jede oder alle zwei Wochen) und eine Zusammenfassung kommt auch noch. Da bin ich schon sehr gespannt auf Eure Berichte. Ich wünsche Euch auf jeden Fall besseres Wetter :-). Euch einen guten Start und weiter eine super Reisevorbereitung und Vorfreude. Es ist eine wunderbare Reise. Liebe Grüße Katja
Wow, ihr habt echt eine spannede Route ausgewählt auf eurer Reise! Seit ich letztes Jahr das erste Mal mit dem Wohnmobil verreist bin, suche ich immer nach neuen Zielen. Der Stellplatz in Hammerfest sieht richtig toll aus! Danke für den Bericht, LG
Cool Du bist auch mit dem Wohnmobil unterwegs. Ja Hammerfest war ein echtes Erlebnis. Wir hätten nie gedacht so eine große Stadt im Norden von Norwegen zu sehen. Die Finnmark ist ein super spannendes Reiseziel. Danke für Deinen Kommentar. LG Katja