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Nordkap mit Wohnmobil 5: Finnland – Polarkreis, Weihnachtsmann und Museen

Bäume, Moor und See in Finnland

Aktualisiert am 21. April 2021

Finnland mit Wohnmobil: Jetzt geht es von Nordschweden weiter in Richtung Nordkap. Für unsere Fahrt zum Nordkap mit Camper haben wir uns für die Anreise über Dänemark, Schweden und Finnland entschieden. Das ist eine gute Wahl, denn auf der finnischen E4 und E75 kommen wir mit dem Camper schnell voran.

Hier erfährst Du mehr über die Reiseroute in Nord-Finnland mit Wohnmobil, inklusive Polarkreis, Weihnachtsmann und Übernachtungsplätzen.

Grenzschild an der Grenze nach Finnland
Nur ein Schild deutet auf die Grenze zwischen Schweden und Finnland hin
  1. Rund um Rovaniemi entdecken wir das schöne Museum Arktikum, besuchen einen deutschen Soldatenfriedhof und den Weihnachtsmann am Nordpolarkreis.
  2. Bei Inari  lassen wir uns mehr Zeit, besteigen den Bärenfels, fahren mit dem Wohnmobil am Inari-See entlang und verbringen mehrere Stunden im Museum Siida. Hier lernen wir viel zur Geschichte und Kultur der Samen in Lappland.
  3. Es sind wirklich interessante Reiseziele in Nord-Finnland, und sie sind ohne große Umwege von der Hauptroute in Richtung Nordkap zu erreichen.

Vor dem Grenzübertritt nach Finnland fahren wir durch Nord-Schweden, besuchen gewaltige Stromschnellen und ein altes malerisches Kirchdorf.


Durch Nord-Finnland mit Wohnmobil zum Nordkap

In der schwedisch-finnischen Grenzstadt Haparanda sehen wir am Ortseingang einen großen Supermarkt. Dieser hat auch am Sonntag geöffnet. Wir nutzen die Gelegenheit für einen Einkauf und fahren dann voller Vorfreude mit unserem Wohnmobil über die Grenze nach Finnland.

  1. Der Grenzübertritt von Schweden nach Finnland mit Wohnmobil ist völlig unspektakulär.
  2. Es gibt heute keine Kontrollen und schon sind wir in Tornio.
  3. Als erstes steuern wir eine der vielen Tankstellen an, die es hier an der Hauptverkehrsstraße gibt. Der Diesel ist an der automatischen Zapfsäule etwa 25 Cent billiger als in Schweden. Allerdings wird ganz ungewohnt vorher die Angabe des gewünschten Betrages verlangt. Es gibt hier kein Geld zurück, wenn man zu viel Geld angegeben hat. Deshalb können wir unseren Wohnmobil-Tank leider nicht ganz voll machen. Dennoch ist es eine gute Entscheidung jetzt den Tank zu füllen, denn weiter oben im Norden wird das Tanken wieder deutlich teurer.
  4. Erstaunt blicken wir auf unsere Uhren, die eine Stunde weiter gesprungen sind. Wir haben mit dem Grenzwechsel auch eine andere Zeitzone erreicht.

Reiseziele Nord-Finnland mit Wohnmobil bei Rovaniemi

Die Fahrt mit dem Wohnmobi nach Rovaniemi führt erst über die gut ausgebaute A4 und dann nach dem Wechsel auf die E75 auf einer Landstraße durch große Wälder (Vorsicht Elche!).

Dabei fahren wir auf der Straße immer wieder sanft hoch und runter und durch Ortschaften. Die Landschaft wird karger und es gibt wieder Seen.

See in Finnland
Immer wieder führt in Finnland die Straße an Seen entlang
  • Wir dürfen mit unserem Kastenwagen-Wohnmobil 100 Kilometer schnell fahren.
  • Immer wieder ist aber auch nur 80, 60, 50 oder 40 Stundenkilometer erlaubt.
  • Dennoch kommen wir gut voran.

Rovaniemi: Museum und Wissenschaftscenter Arktikum

Das Gebäude des Arktikum in Rovaniemi ist sehr interessant
Das moderne Gebäude beherbergt zwei Museen: Links zur Arktis, rechts zum Leben in Lappland

Unser erster Stopp in Finnland ist das Wissenschaftscenter und Museum Arktikum in Rovaniemi.

  • Das Arktikum ist von der Hauptstraße aus gut ausgeschildert.
  • Es beherbergt zwei interessante Museen.
  • Das Wohnmobil parkt sehr gut auf dem großen Parkplatz des Komplexes, Zufahrt von Hinten.

Leider hat das Museumscafé heute am Sonntag geschlossen. Hier können Besucher von Montag bis Freitag sehr gut Mittag essen.

  • Auf der linken Seite des modernen Gebäudes im Arktikum widmet sich das Arktische Zentrum der Arktis. Es ist eine gut gemachte Ausstellung auf zwei Ebenen, auch auf Englisch.
  • Die rechte Seite des Komplexes ist das Lappländische Regionalmuseum. Es präsentiert sehr interessant aufbereitete Informationen zur Region, den Menschen und der Geschichte. Hier sind fast alle Texte auch in sehr gutes Deutsch übersetzt.

Einen ausführlichen Bericht über unseren Museumsbesuch in Rovaniemi findest Du hier.


Nach gut zwei Stunden Besichtigung machen wir uns voller Eindrücke wieder auf den Weg und müssen für unser nächstes Ziel in Nord-Finnland nicht weit fahren.

Finnland mit Wohnmobil: Deutscher Soldatenfriedhof Norvajärvi bei Rovaniemi

Hinweis auf den Deutschen Soldatenfriedhof bei Rovaniemi
In der Nähe von Rovaniemi liegt ein deutscher Soldatenfriedhof
  • Unser nächstes Ziel ist nur 15 Kilometer von unserer Hauptroute in Richtung Nordkap entfernt.
  • Der deutsche Soldatenfriedhof von Norvajärvi liegt idyllisch direkt an einem See außerhalb von Rovaniemi.
  • Er ist über einen kurzen Spaziergang durch den Wald zu erreichen.
  • Über 2.500 in Lappland und der Provinz Oulu gefallene Deutsche haben in einem aus roten Granitquadern errichteten Bau ihre letzte Ruhestätte gefunden.
  • Große Muschelkalktafeln mit Namen und Daten der Soldaten bedecken die acht Gruften.
  • Es ist kein richtig schöner Ort, aber der Besuch ist mir wichtig, damit er nicht in Vergessenheit gerät.

Auch einen Soldaten mit Namen „Hein“ entdecken wir im ausliegenden Gedenkbuch. Vielleicht ein entfernter Verwandter? Leider haben wir kein Licht dabei, das wir auf sein Grab stellen können.

Bereits 1952 haben finnische Polizisten die einsamen Feldgräber, die aus dem Zweiten Weltkrieg in der ganzen Region übrig geblieben waren, umgebettet.

Der Soldatenfriedhof wird von der deutschen Kriegsgräberfürsorge in Zusammenarbeit mit den regionalen Rotariern betreut.

Sockel des Gedenkkreuzes des finnischen Soldatenfriedhofs
„Wir gedenken aller Kriegsgräber“ steht auf dem Sockel des Gedenkkreuzes auf dem Soldatenfriedhof

Wir gedenken aller Kriegsgräber die unserer Liebe unerreichbar sind und befehlen sie in Gottes Frieden (steht auf dem Gedenkstein)

Finnland mit Wohnmobil: Nördlicher Polarkreis und Weihnachtsmanndorf

Um noch einen weiteren Stop machen wir mit unserem Wohnmobil in dieser Region von Nord-Finnland. Acht Kilometer nördlich von Rovaniemi verläuft der nördliche Polarkreis.

Ein wichtiges Reiseziel in Nordfinnland: Polarkreis in Rovaniemi
in Rovaniemi erreichen wir das Etappenziel Nordpolarkreis. Ein tolles Gefühl.
Ausstellung im Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi
Früher kam der Weihnachtsmann mit dem Rentierschlitten, heute ist er motorisiert
  • Hier im Weihnachtsmanndorf in Finnland ist das ganze Jahr Weihnachten.
  • Auch ein richtiger Besuch beim Weihnachtsmann ist möglich. Es gibt mehrere.
  • Ein riesiger Komplex aus Shops, Hotels, Restaurants und Ferienhäusern ist an der Stelle entstanden, wo der Polarkreis die Straße E75 kreuzt.
  • Für Wohnmobile gibt es einen kostenfreien Stellplatz direkt nebenan. Ein weiterer liegt bei der Tankstelle auf der anderen Seite der Landstraße.

Hier ist eine gute Gelegenheit für eine Übernachtung, denn auf der weiteren Strecke ist es gar nicht so leicht einen guten Übernachtungsplatz mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen zu finden, haben wir festgestellt.

Post an den Weihnachtsmann in Rovaniemi
Aus der ganzen Welt bekommt der Weihnachtsmann Post, die auch beantwortet wird

Und natürlich besuchen wir auch das Weihnachtsmann-Postamt, wo die Angestellten als Elfen auftreten und bei dem jedes Jahr 250.000 Briefe von Kindern aus der ganzen Welt eingehen. Gespannt schreiben wir Postkarten an die Lieben zu Hause und werfen sie in den Briefkasten für die Zustellung um den Nikolaustag. Ob sie wohl ankommen werden. (Ergänzung Dezember 2018: Unsere Postkarten sind wie versprochen nach dem 6. Dezember bei Freunden und Verwandten angekommen und haben für große Freude gesorgt.)

Der Besuch beim finnischen Weihnachtsmann und in den über ein größeres Areal verteilten Läden und Geschäften macht wirklich Spaß und ist eine willkommene Abwechslung auf der langen Fahrt zum Nordkap durch Finnland.

Weihnachtskarten werden in den Postkasten für Weihnachten geworfen
Am Polarkreis ist das Postamt des Weihnachtsmanns

Unterwegs auf der E75 in Nord-Finnland mit Wohnmobil

Jetzt aber wollen wir erst einmal wieder ein paar Kilometer mit unserem Camper in Richtung Nordkap fahren, sonst kommen wir nicht an unser Ziel.

Es fängt an zu regnen. Leider hat der nördlichste Lidl der Welt im finnischen Sodankylä schon geschlossen. Der Besuch wäre ein weiteres Superlativ unserer Reise gewesen.

Ein entgegenkommendes Fahrzeug gibt uns Lichthupe: Hier sind Rentiere auf der Fahrbahn, die ersten in diesem Urlaub. Es sind mehrere schöne große Tiere mit dichtem Fell. 🙂 Wunderschön!

Rentiere auf der Straße in Finnland
In Finnland können immer wieder Rentiere auf der Straße sein

Das Wetter wird schlechter und langsam haben wir unser „Tagessoll“ an Kilometern erreicht. Jetzt brauchen wir einen guten Platz zur Übernachtung mit dem Wohnmobil.

  • In Finnland ist frei übernachten nicht überall erwünscht.
  • Natürlich gibt es auch Regionen, wo dies möglich ist.
  • Die Hauptrouten durchs Land (so wie unsere), gehören aber nicht dazu.
  • Die Parkplätze entlang der E75 sind mit entsprechenden Hinweisschildern versehen.
  • Also versuchen wir unser Glück zur Abwechslung mit einem Campingplatz.
  • Die an diesem Teil der Strecke gefallen uns aber nicht. Wir machen mehrere Anläufe, auch am bekannten Goldgräberdorf.
Parkplatz an einer Skistation in Finnland
Leider können wir von der schönen Aussicht nichts sehen

Unsere App weiss auch diesmal Rat.

  • An einer Skistation ganz in der Nähe der E75 ist Übernachten im Wohnmobil gestattet.
  • In Saariselkä biegen wir also von der Haupt-Route ab und fahren ein kleines Stück den Berg hinauf.
  • Zwei französische und ein deutsches Wohnmobil stehen bereits hier auf dem Parkplatz der Skistation.
  • Wir parken dazwischen, um vor dem inzwischen stark pfeifenden Wind geschützt zu sein. (immer diese Kuschelcamper)
  • Auch stehen sie auf einem der wenigen gerade Stücke.
  • Die Aussicht von hier muss atemberaubend sein.
  • Leider steckt der Parkplatz tief in den Wolken. Wir fühlen uns wie in den Vogesen.

In der Nacht machen wir die Heizung an, damit uns das Wasser nicht wegläuft. Kaum zu glauben, vor drei Tagen war es uns noch zu warm. 🙂 Und wir reisen im Juni.

Finnland mit Wohnmobil: Reiseziele rund um Inari

Das nächste Ziel unserer Wohnmobil-Reise durch Nord-Finnland ist Inari am Inarisee. In Ivalo entdecken wir noch einmal eine günstige Tankstelle und machen den Tank fast voll. Die zweite Kreditkarte, die wir zur Sicherheit dabei haben (siehe Beitrag zur Vorbereitung unserer Nordkap-Tour), bewährt sich.

Zwischenstopp am Bärenhöhlenstein vor Inari

Blockhaus an der Bärenhöhle in Finnland
Wir halten an der Bärenhöhle an und trinken im Blockhaus einen Kaffee
  • Noch vor Inari kommt der Parkplatz „Bärenhöhle“ – Karhunpesäkivi.
  • Er liegt direkt in einer Kurve und an einem der vielen Seen.
  • Für Wohnmobile ist viel Platz zum Parken vorhanden.
  • Über verschiedene Treppen steigen wir durch einen alten Kiefernwald zum ausgehöhlten Findling mit dem Namen „Bärenhöhle“ und dem darüber liegenden Aussichtspunkt hinauf.
  • Von hieraus reicht der Blick bis zum Inari-See.
Alter Kiefernwald an der Bärenhöhle in Finnland
Über Treppen und Stege kann der Wald an der Bärenhöhle entdeckt werden

Der Ausblick und die seltenen bis zu 400 Jahre alten Bäume durch die wir aufsteigen belohnen für die Mühen des Aufstiegs. Im zum Felsen gehörenden Souvenierladen gibt es sehr geschmackvolle Andenken. Der Besitzer hat den Namen des Felsens zum Programm gemacht und verschiedene Bärenfiguren in groß und klein vor der Tür aufgestellt.

Bei gutem Wetter laden unterschiedliche Sitzmöglichkeiten zum Verweilen ein. Leider hat der angrenzende „Kiosk“ nicht geöffnet. Hier soll es leckeren Lachs geben, den wir gerne probiert hätten.

Finnland mit Wohnmobil: Museum Siida in Inari Unbedingt anschauen)

  • Von hier ist es nicht mehr weit bis Inari und zu unserem nächsten Ziel, dem Museum Siida (Sami-Museum und Kulturzentrum).
  • Hier dreht sich alles um die Geschichte und Kultur der verschiedenen Völker der Samen und die Natur im finnischen Lappland.
  • Das Museum liegt auf der anderen Seite von Inari und ist ausgeschildert.
  • Am Rand des Parkplatzes ist genug Platz zum Parken. (Übernachten mit Wohnmobil oder Wohnwagen ist nicht erlaubt)
Ausstellung zur Natur im Museum Siida
Ein Teil der modernen Ausstellung erklärt die Veränderungen in der Natur im Jahreskreislauf
  • Die Ausstellung im Siida ist sehr hochwertig und interessant aufgebaut.
  • Alle Texte gibt es auch in hervorragend übersetztem Deutsch.
  • Wir vertiefen uns in der Hauptausstellung in die Verwandlung der arktischen Natur im Lauf der Monate und erfahren viel Neues zur samischen Kultur in Lappland.
  • Von Juni bis September ist zusätzlich das Freilichtmuseum geöffnet, in dem Häuser, Vorratsgebäude und verschiedene Fallen für Tiere aufgebaut sind.
  • Auf diesen Spaziergang solltest Du nicht verzichten, gerade mit Kindern gibt es viel zu entdecken.
  • Aber auch wir schauen uns genau die Wandkritzeleien in der Arresthütte an, bestaunen die ausgestellten Schlitten, kriechen in die letzten Ecken der Häuser und versuchen die Funktionen der verschiedenen Tierfallen zu begreifen.
Freilichtmuseum Siida in Inari
Zum Siida gehört auch ein großes Freilichtmuseum

Das Museum Siida gefällt uns sehr gut und wir verbringen viel mehr Zeit darin, als vorher geplant. Aber wir sind auch sehr hungrig. Da freuen wir uns über das Angebot im Museumscafé. Der finnische Mittagslunch umfasst Salat, Suppe, Nudeln mit Lachssoße, Nachtisch, Wasser, Saft und Kaffee. Alles ist frisch zubereitet und sehr lecker. Die Stärkung können wir gut gebrauchen, fast fünf Stunden verbringen wir in den verschiedenen Ausstellungen und auf dem Freigelände.

Unbedingt besuchen!!!

Finnland mit Wohnmobil: Campingplatz bei Inari

Kastenwagen und Wohnmobile am Inarisee in Finnland
Unser Stellplatz auf dem Campingplatz bei Inari

Nach so vielen Eindrücken wollen wir nicht mehr weiter fahren.

  • Unser Nachtlager schlagen wir auf dem Uruniemi Camping etwa zwei Kilometer vor Inari auf.
  • Bei strömendem Regen weist uns der Besitzer einen frisch geschotterten Platz auf dem Campingplatz für unser Wohnmobil mit Blick auf den See zu.
  • Der einfache Platz ist sehr sauber und gepflegt, die Besitzer wohnen dabei.
  • Bitte beachten: Haustiere sind nicht erwünscht.
  • Die beiden Duschen und zwei Toiletten sind tiptop, auch eine kleine Küche gibt es (und da sogar W-Lan).

Um 23.30 Uhr hört es endlich auf zu regnen und es ist taghell. Die Mitternachtssonne steht über dem See, ein unglaublicher Eindruck. Bald sind wir in Norwegen.

Am nördlichen Ufer des Inarisee von Finnland nach Norwegen

Zur Sicherheit tanken wir unser Wohnmobil in Finnland noch einmal voll. Dann steuern wir direkt die norwegische Grenze an. Der Diesel kostet hier in Nord-Finnland deutlich mehr als zu Hause. In Norwegen wird es aber noch einmal viel mehr sein.

Bäume und Moor wechseln sich nördlich des Inarisees ab
Landschaft nördlich des Inarisees

Jetzt verlassen wir Finnland mit unserem Wohnmobil. Die Fahrt durch das Land hat uns sehr gut gefallen. 20 Kilometer nördlich von Inari geht es für uns weiter, wir biegen rechts in Richtung Kirkenes ab.

  • Die Straße ist hügelig, führt am See und an Mooren vorbei.
  • Unterwegs sehen wir immer wieder vom Gletscher hinterlassene Geröllfelder.
  • Einmal fahren wir mit dem Wohnmobil auf einem alten Grad entlang. Etwas später geht es neben der Straße steil nach unten.
  • Es ist eine ganz eigene Stimmung.
  • Sonne, Regen und Schnee wechseln sich ab.
  • Der Himmel und die Wolken spiegeln sich im Wasser des Inarisee.
  • Immer wieder sind auch Rentiere neben der Straße.

Etwa zwei Stunden dauert die abwechslungsreiche Fahrt.

Am kleinen Ort vor der finnisch-norwegischen Grenze lassen wir an der automatischen Tankstelle noch einmal für zehn Euro Diesel nachlaufen. Und im sehr gut sortierten Supermarkt kaufen wir zum Abschied finnische Pirogen (eine Spezialität) und Motoröl für unser Wohnmobil (wir hatten nicht genug dabei).

An der Kasse stehen wir dann gemeinsam mit einem russischen Ehepaar, das hierher zum Einkaufen gekommen ist. Für uns ist diese Begegnung ein Reisehighlight der besonderen Art.

Jetzt geht es aber endlich weiter nach Norwegen, die Finnmark ruft. 🙂


Tipps Nord-Finnland mit Wohnmobil

Straßenführung in Richtung Nordkap

  • Mehr Informationen über die von uns gewählte Strecke, ausführliche Beschreibungen und Tipps zum schnellsten Weg zum Nordkap (inklusive zahlreiche Wohnmobil-Stellplätze und Campingplätze unterwegs) gibt es hier.

Übernachten mit dem Wohnmobil in Nord-Finnland

Besichtigen Nord-Finnland


Danke an die Verantwortlichen des Arktikum und des Siida für den freundlichen Empfang und die Erlaubnis zu fotografieren.


Beschreibung der Wohnmobiltour zum Nordkap in Finnland: Reiseroute, Besichtigung, Sehenswürdigkeiten #Nordkapreise #Finnland #WohnmobiltourWarst Du in Finnland im Siida? Hat es Dir gefallen?


Aus Finnland fahren wir in Richtung Kirkenes nach Norwegen hinein und später mit unserem Camper entlang der russischen Grenze.

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Autor

Journalistin, Autorin und seit über 50 Jahren leidenschaftliche Reisende & Camperin. Mit meinem kompakten Kastenwagen-Wohnmobil bin ich in ganz Europa zwischen dem Südzipfel Spaniens und dem Nordkap unterwegs. Seit 2018 blogge ich auf www.hin-fahren.de zu schönen Reisezielen und gebe Tipps zu Camping und Wohnmobil.

10 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Birgit sagt:

    Hallo Katja,
    wir haben uns die Traumtour zum Nordkap bereits im August 2002 gegönnt: mit einem fast 12 m langen Gespann. Damals waren wir ziemlich alleine auf den Straßen unterwegs und konnte ohne Probleme nahezu überall frei übernachten. Unser Wohnwagen war mit einer großen Zusatzbatterie ausgestattet, sodass wir auf Strom nicht angewiesen waren. Im Siida Museum haben wir fast den ganzen Tag verbracht. Das hat mich nachhaltig beeindruckt und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen. Viel Zeit haben wir bei den von dir angesprochenen Tierfallen verbracht. Faszinierend mit welch einfachen Fallen die verschiedenen Tiere gejagt wurden.

    1. Hallo Birgit,
      seit Eurer Reise hat sich einiges getan, die Straßen sind zum Beispiel wirklich ausgezeichnet. Klasse dass es die Ausstellung im Siida damals schon gab, ich fand das Museum außergewöhnlich gut gemacht. Wir haben so viel über Lappland und die Finnmark gelernt. Falls Du noch einmal fährst, dann schau unbedingt auch das Museum Arktikum in Rovaniemi an. Das lohnt sich. Wir wollten sehr gerne 2020 noch einmal in diese Regionen fahren, aber leider waren die Grenzen zu, aber irgendwann klappt es bestimmt wieder.
      Ich wünsche Dir weiter schöne Reisen.
      LG Katja

  2. Liebe Katja,
    na da habt ihr ja einiges erlebt.
    Finde die Tatsache, dass man beim Tanken vorab bezahlt und nichts wiederbekommt kurios. Hab vorher nie davon gehört.

    Rovaniemi bzw. Nordfinnland stehen auf meiner Bucketlist und da sind eure WoMo Eindrücke schon sehr schön 🙂

    1. Katja sagt:

      Ja wir haben auch ganz schön geschluckt über diese Praxis zuerst zu bezahlen und dann ist das Geld weg oder der Tank nicht ganz voll. 🙂 Finnland hat uns so gut gefallen, dass wir dieses Jahr noch einmal fahren werden und uns definitiv mehr Zeit lassen. Diesmal starten wir aber in Helsinki und fahren dann länger durchs Land. Ich bin schon so gespannt. LG Katja

    2. Wolfgang sagt:

      das System ist auch in Island üblich und hat mich als Motorradfahrer zunächst irritiert. Es funktioniert aber ganz harmlos: An der Karten-Zapfsäule gibt man den ungefähren Höchstbetrag an, wonach dann lediglich der Verfügungsrahmen auf der Kreditkarte geprüft wird. Tanken kann man dann maximal bis zu dem „agenehmigten“ Betrag und es wird natürlich auch nur der tatsächlich gezapfte Betrag abgebucht.

      1. Katja sagt:

        Hallo,
        ja das eigentliche System ist logisch und funktioniert. Wir hatten aber in Finnland mehrfach Zapfsäulen, bei denen ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass der eingegebene Betrag abgebucht wird. Was natürlich doof ist, wenn man ganz voll tanken will.
        LG Katja

  3. Iris sagt:

    Hallo Katja,
    die Reise zum Nordkap hört sich echt spannend an. Dafür ist ein Wohnmobil wirklich perfekt! 🙂

    Wir planen nächstes Jahr im Winter mal nach Finnisch-Lappland zu reisen, um mit viel Glück Polarlichter zu sehen. Daher fand ich die Tipps rund um den Polarkreis sehr interessant. In den Museen könnte man sich sicherlich gut aufwärmen.

    Liebe Grüße
    Iris von Ich Reise Immer So

    1. Katja sagt:

      Danke liebe Iris, ja Finnland hat uns extrem gut gefallen. Im Winter muss es echt klasse sein und die Nordlichter der Hammer. Ich wünsche Euch weiter schöne Vorfreude und freue mich schon sehr auf Eure Erfahrungen und Berichte. LG Katja

    1. Katja sagt:

      und war es ein besonderes Erlebnis? Das zieht sich durch die ganze Reise das oder der oder die „nördlichste …“ Noch eine gute Zeit. Ihr habt ja bombastisches Wetter.

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