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Mehr Strom & Flexibilität beim Camping: Einsatz Powerstation im Wohnmobil

Test Powerstation im Wohnmobil

Aktualisiert am 31. Juli 2021

Kooperation (Werbung)

Powerstation im Wohnmobil? Das Thema Strom im Wohnmobil beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Wir sind ja eher minimalistisch mit wenig Ausstattung unterwegs und dabei immer noch auf der Suche nach einer guten Lösung verschiedene Geräte im Wohnmobil sicher zu laden. Dabei habe ich mich auch mit fest eingebauten Lithium-Batterien, Wechselrichtern und flexiblen Powerbanks oder tragbaren Powerstationen beschäftigt. Gibt es die ideale Wohnmobil-Powerstation?

Eine Powerbank / Powerstation ist eine kompakt verpackte Lithium-Batterie, die Du unabhängig von einem Fahrzeug betreiben kannst. Diese ist mit verschiedenen Anschlüssen zum Laden von Handys, Tablets, Laptops und unterschiedlichsten Elektrogeräten ausgestattet.

Hier berichte ich Dir hier von meinen Erfahrungen mit der Powerstation Jackery Explorer 240, die mir die Firma zum Test überlassen hat.

Hinweis Kooperation / Werbung
Die Firma Jackery hat mir die kleine Powerstation und die passende Solartasche kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Ein Honorar habe ich nicht erhalten. Meine Meinung wird nicht beeinflusst. Dass ich positiv über das kleine Kraftwerk berichten kann, liegt auch daran, dass ich nur Kooperationen annehme, wenn mir das Thema für meine Leser spannend vorkommt, ich das Gerät praktisch finde und ich bei den Absprachen und ersten Recherchen einen guten Eindruck gewinne.

Meine Erfahrungen mit der mobilen Powerstation beim Camping

Wir Camper sind ja alle verschieden und so haben wir auch beim Thema Energie im Wohnmobil völlig verschiedene Bedürfnisse und Fähigkeiten.

Solargenerator und Wohnmobil Powerstation: Einsatz auf dem Campingplatz
Auch auf dem Campingplatz kommt die kompakte Powerstation bei uns zum Einsatz

Wo benötigen wir Strom und wie ist unser Wohnmobil ausgestattet?

Wir sind sehr flexibel unterwegs und wechseln zwischen Freistehen, Wohnmobil-Stellplatz und Campingplatz. Deshalb haben wir beim Thema Strom andere Bedürfnisse, als Menschen, die im Wohnmobil leben oder sehr selten Campingplätze nutzen.

Auf dem Dach unseres kleinen Kastenwagen-Wohnmobils haben wir uns vom Händler ein 100 Watt Solarpaneel montieren lassen, auch eine zweite Aufbaubatterie ist eingebaut. Die Batterien sind allerdings jetzt nach sechs Jahren schon ein wenig in die Jahre gekommen.

Bei gutem Wetter kommen wir sehr gut mit unserem Strom hin und auch unser Kompressor-Kühlschrank ist immer gut mit Strom versorgt. So können wir auch mal zwei bis drei Tage stehen bleiben (ginge bestimmt auch länger, aber uns zieht es immer weiter).

Nur im Winter, wenn wir viel unsere Heizung laufen lassen, müssen wir nach der Batterie schauen. Ok, jetzt im Urlaub auf Sardinien, bei sehr hohen Temperaturen, wenig fahren und nach Möglichkeit immer im vollen Schatten stehen, bewegte sich unsere Batterie-Anzeige bedenklich in Richtung rot. (das bedeutet wohl, dass wir bald die Batterien austauschen sollten)

Einen fest verbauten Wechselrichter haben wir nicht (und wollen ihn eigentlich auch nicht). Und selber Dinge in den Camper einbauen, ist auch nicht so meine Sache. Jegliche Ergänzungen lasse ich extern machen und sind also mit Kosten verbunden (außerdem muss ich mein Wohnmobil in eine Werkstatt geben, da das Wohnmobil unser Zweitwagen ist, ist das eher schlecht).

Wohnmobil und Powerstation Jackery Explorer 240 im Test
Im Halbschatten dauert das Laden der Powerstation mit dem mobilen Solarmodul etwas länger, aber es geht

Mein extra Strombedarf: MacBook im Wohnmobil laden

Ich nutze mein MacBook unterwegs sehr viel. Natürlich kümmere ich mich um den Blog und bearbeite Fotos. Auch andere freiberufliche Aufträge schreibe ich sehr gerne auf Tour im Wohnmobil, da kann ich mich gut konzentrieren. Dafür komme ich normalerweise mit der sehr guten Akkukapazität des Geräts hin. Abends schauen wir aber auch gerne Videos, was zusätzlichen Stromverbrauch bedeutet. Spätestens nach einem Tag muss also nachgeladen werden.

Während der Fahrt nutzen wir dafür einen kleinen Wechselrichter, der an die Steckdose im Fahrerhaus angeschlossen wird. Manchmal passt das aber nicht oder wir denken nicht dran. Und es kommt inzwischen auch vor, dass wir länger an einem Platz bleiben.

Also haben wir schon so manches Mal auf dem Campingplatz Strom dazu gebucht, obwohl das eigentlich nicht notwendig gewesen wäre. Und dabei haben wir auch so manches Mal auf den Platz mit der schönen Aussicht zugunsten der Stromversorgung verzichtet. Denn die schöne Aussicht ist in der Regel ja immer so weit vom Stromkasten entfernt, dass selbst die von uns mitgeführte Kombination aller Kabel nicht ausreichend wäre.

Nervig ist auch, wenn immer erst jemand zum Stromkasten aufschließen kommen muss, bevor Du anschließt und wenn Du wieder wegfahren möchtest. Gerade dann, wenn Du es eilig hast, ist oft niemand zu finden und Du verlierst wertvolle Zeit.

Arbeit am Camputer im Wohnmobil
Unterwegs arbeite ich gerne im Wohnmobil

Schon länger war ich deshalb auf der Suche nach einer sicheren Möglichkeit, mein Laptop im Wohnmobil auf eine andere Art mit Strom zu versorgen.

So habe ich bereits verschiedene 12-Volt- und USB-Ladegeräte getestet (Achtung ich will beim Stehen laden, nicht beim Fahren), ein USB-C-Anschluss ist auch vorhanden. So richtig zufrieden war ich bisher aber nicht. Das hatte verschiedene Gründe: Es dauerte ewig, die Ladegeräte wurden heiß, ich benötigte für die in meinem PÖSSL verbauten Steckdosen einen weiteren Adapter und vor allem Apple und ebenso der Händler meines Vertrauens warnten sehr ausdrücklich davor. Da blieb dann immer ein sehr mulmiges Gefühl (mein MacBook ist mein wichtigstes Arbeitsgerät und ich arbeite auch von unterwegs).

Eine Lösung sollte der Vorgänger dieser kleinen aber starken Powerbank sein.

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Leider reichte die nicht für meine Ansprüche. Auch suchte ich etwas mit einem reinen Sinuswellen-Wechselstromausgang.

Powerstation – was ist das?

Eine Powerstation ist so etwas wie eine richtig große Powerbank. Darum war meine Freude groß, als mich Jackery angefragt hat, ob ich Lust hätte ihre Powerstation Explorer 240 im Wohnmobil und auf dem Campingplatz zu testen, denn ich hatte bereits überlegt, ob so etwas für mich infrage kommt.

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Die Powerstation Jackery Explorer 240 setzt sich zusammen aus

  • Hochwertiger Lithium-Ionen-Batterie mit langer Lebensdauer
  • Diese befindet sich in einem stabilen Gehäuse mit integriertem Tragegriff
  • Integriert ist eine 230V/200W Steckdose (200 Watt Leistung, 16,8Ah)
  • 2 USB-A Anschlüsse
  • 12V Autoanschluss
  • Display
  • Jede Steckdose kann einzeln über einen Knopfdruck an und ausgeschaltet werden.
  • Integrierter Solarladeregler mit MPPT-Technologie
  • BMS-Batteriemanagementsystem mit Überhitzungsschutz, Kurzschlussschutz, Überstromschutz und Überladeschutz
Wohnmobil Powerstation und Solarfeld auf dem Campingplatz im Test
Auch auf dem Campingplatz nutzen wir die Sonne, um die Powerstation vor dem Wohnmobil mit dem Solarmodul aufzuladen

Verschiedene Ladearten der Powerstation

  • Die Powerstation kann über ein Netzteil, das Ladekabel liegt bei, aufgeladen werden. Ich habe beim ersten Mal laden an der Steckdose vier Stunden gebraucht bis 100 Prozent erreicht waren. Jackery gibt an, dass es bei voller Entladung rund 5,5 Stunden dauert bis die Powerstation wieder geladen ist.
  • Laden ist auch über den 12 Volt-Anschluss im Auto, Wohnmobil oder Boot auf der Fahrt zum nächsten Reiseziel möglich. Das entsprechende Ladekabel ist im Lieferumfang enthalten. Über den Autoanschluss ist etwa in 6,5 Stunden aufgeladen.
  • Optimal ist eine Ladung über das externe Solarmodul (muss extra gekauft werden). Bei Verwendung des Jackery SolarSaga 100 dauert das rund 5,5 Stunden. Ich war bei meinem Test erstaunt wie schnell die Kapazität bei großer Sonneneinstrahlung stieg. Natürlich kannst Du auch ein anderes Lademodul verwenden, wenn Du schon eins hast.

Technische Daten der Powerstation

  • Kapazität: 240 Wh (16,8 Ah, 14,4 V)
  • Batterietyp: 67000mAh Lithium-Ionen-Batterie
  • Eingang: 8 mm Gleichstrom, 12 V ~ 30 V (max. 60 W)
  • AC Ausgang: 230 V, 200 W (400 W Spitze)
  • Autoanschluss: DC 12 V, 10 A, 120 Watt
  • 2 x USB-A-Anschlüsse: 5 V, 2,4 A (jeweils)
  • Ladezeit (grob berechnet) = 500Wh * 0,85 / Betriebsleistung des Geräts (so steht es in den Betriebsangaben, ich verstehe nicht ganz genau, was das bedeutet)
  • 2 Jahre Garantie
  • Abmessungen: 23 x 14,2 x 20 cm
  • Gewicht: 3 kg
Powerstation im Einsatz im Wohnmobil
Die Powerstation kommt beim Camping da zum Einsatz, wo man sie gerade braucht

Verwendung des externen Solarmoduls mit der Powerstation

Mit dem Solarmodul verwandelt sich die mobile Powerstation in einen Solargenerator. Durch seine Bauweise ist das Solarpaneel etwas größer als andere mit vergleichbarer Leistung. Es ist sehr stabil und macht einen wertigen Eindruck. Tragegriffe sind bereits integriert. Das Kabel zur Verbindung mit der Powerstation ist fest verbunden, so muss man es nicht immer suchen.

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Die verwendeten monokristallinen Solarzellen sind sehr effizient und erreichen laut Hersteller eine Umwandlungseffizienz von 23 Prozent. An der Oberfläche wurde strapazierfähiges ETFE-Material verwendet, was für eine lange Lebensdauer, hohe Lichtdurchlässigkeit und leichtes Gewicht sorgt. Auch beim Verstauen unter dem Bett musste ich mir so keine Sorgen machen.

  • Maße entfaltet: 122 x 53,5 x 0,5 cm
  • Maße gefaltet: 61 x 53,5 x 3,5 cm
  • Gewicht: 4,69 kg
Mobiles Solarmodul auf dem Campingplatz im Einsatz beim Laden der Powerstation
Besonders gut funktioniert die Aufladung der Powerstation, wenn man das Solarmodul gut ausgerichtet in die Sonne stellt

Wohnmobil Powerstation Jackery Explorer 240 und Solarmodul im Test

Bereits der erste Eindruck beim Auspacken ist sehr gut. Alle Teile wirken stabil und hochwertig. Für die zusätzlich gelieferten Kabel zum Laden an der Steckdose oder im Fahrzeug ist ein zusätzlicher Beutel vorhanden.

In nur vier Stunden laden über die Steckdose zeigt die Powerstation bereits 97 Prozent an. Über das Display wird der Ladestand in Prozent, die aktuell abgegebene Leistung (alle Ausgänge gemeinsam) und die beim Aufladen aufgenommene Leistung angezeigt.

Powerstation Wohnmobil Test mit der Powerstation Explorer 240 von Jackery
Alle Teile kommen gut verpackt an und machen einen kompakten und stabilen Eindruck

Wegen der durch Corona bedingten Camping- und Stellplatz-Schließungen verzögert sich der Praxistest. Endlich dürfen wir im Mai wieder unterwegs sein. Und natürlich ist auch unsere neue Wohnmobil-Powerstation bei der Fahrt auf den Campingplatz am Rhein mit dabei. Zum Test hängen wir unterwegs alles an, das an die Steckdosen passt. Gleichzeitig sind das mein Kindle, mehrere Handys und das MacBook. Dabei steht das Gerät da, wo wir es benötigen, im Fahrzeug oder auf dem Campingtisch. Die Nachbarn auf dem Campingplatz schauen immer mal wieder interessiert herüber.

Beim Laden des Laptops erwärmt sich die Powerbank leicht, und zwischendurch springt der Lüfter an. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass dies bedenklich ist. Den jeweiligen Verbrauch hat man über das Display im Blick. Jede Steckdose und das Display werden einzeln eingeschaltet, um Strom zu sparen. Beim versuch einen Föhn zu betreiben, schaltet die Steckdose sehr schnell ab, um das System zu schonen.

Laden von Geräten im Wohnmobil mit Powerbank
Gleichzeitig mehrere Geräte anschließen ist kein Problem.

An einem Wochenende bekommen wir die Spannung der Powerbank nicht bis auf 20 Prozent herunter. Auf Herz und Nieren testen wir das Gerät dann bei unserem Urlaub auf Sardinien im Juni/Juli. Auch als gleichzeitig Handy, Laptop und ein Lüfter angeschlossen sind, gibt sie zuverlässig und ohne Schwankungen Strom ab.

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Was wir sonst noch im Wohnmobil dabei haben und die Packliste zum Download findest Du in diesem Beitrag.


Diesmal testen auch das Laden mit dem Solarmodul. Hier variiert die Zuladung je nach Tageszeit, Sonnenwinkel und Schattenanteil.

Über das Display kann man ja immer überprüfen, wie viel gerade geladen wird und so rücke ich das Modul immer weiter und stelle es verschieden auf. Zwei Aufsteller sind mit Klettverschluss verbunden und ermöglichen verschiedene Varianten.

Powerbank Wohnmobil Test: Das Display der Powerbank
Über das Display kannst Du den Input und Output verfolgen

Sogar im Schatten gelingt eine Ladung mit 18 Prozent. Bei optimaler Anpassung sind es bei einem Ladevorgang in der direkten Sonne sogar einmal 65 Prozent, die aber durch die wandernde Sonne nach einiger Zeit wieder auf ein etwas niederes Maß sinken. Du kannst die Aufnahme der Leistung direkt am Display verfolgen und freust Dich über jedes Prozent.

Das solltest Du über die Powerstation und das Solarmodul wissen

  • Manche Stecker müssen mit Kraft in die Schuko-Steckdose gesteckt werden.
  • Die Schutz-Abdeckung aus Gummi der Steckdose passt nicht richtig und löst sich immer wieder.
  • Über die USB-Steckdosen ist kein Quickcharge möglich.
  • Mit dem kleinen Modell der Powerstation lassen sich nur Geräte bis zu einer gewissen Leistungsgrenze betreiben. Wer mehr braucht, muss eine größere Variante wählen.
  • Der Stecker des Solarmoduls passt nicht, um direkt Power ins Wohnmobil (bei entsprechend vorhandener Infrastruktur) zu laden, hier brauchst Du einen Adapter.

Brauchen Camper eine Powerstation im Wohnmobil?

Wer mit seiner normalen Aufbaubatterie im Wohnmobil auskommt, braucht natürlich keine externe Wohnmobil-Powerstation. Auch wer mehr Strom benötigt und bereits einen Wechselrichter, hochwertige Batterien (vielleicht sogar Lithium-Batterien) und/oder genügend Solarpower fest im Wohnmobil verbaut hat, der kann auf den kleinen Baustein gut verzichten.

  • Die Powerstation bringt Dir noch mehr Freiheit, wenn Du auch mal weiter weg vom Camper am Rechner sitzen oder andere Elektrogeräte betreiben möchtest.
  • Die tragbare Lithium-Batterie ist für Camper ideal, die auf schwere Ausbauten verzichten möchten (oder diese nicht brauchen) und dennoch mehr Flexibilität in der Stromversorgung wünschen.
  • Auch wenn Du mit PKW und Zelt zum Campen unterwegs bist und unterwegs Kamera, Handy und Rechner laden möchtest, kann ich Dir den Kauf einer Powerstation empfehlen.
  • Wenn Du Dir ein Wohnmobil mietest, das in der Regel nicht mit Solarpower und Wandler ausgestattet ist, und unterwegs zuverlässige Ladekapazität für Drohne, Kamera, Handy und Laptop brauchst, dann ist die Powerstation wie die kleine Jackery Explorer 240 für Dich ebenfalls eine gute Lösung.
Externes Solarfeld vor dem Wohnmobil
Auch ohne Stromanschluss kann die Powerstation nachgeladen werden

Interessant ist eine Powerstation also für Camper, die keine oder eine für ihre Bedürfnisse nicht ausreichende Elektroausstattung im Fahrzeug verbaut haben. Aber auch Wohnmobil- und Wohnwagen-Reisende, die wegen einer Krankheit oder gefährlichen Atemaussetzern ein Schlafapnoe-Therapiegerät wie eine CPAP-Maske betreiben müssen, können so Reisetage ohne Stromanschluss überbrücken, was ihnen wieder mehr Flexibilität ermöglicht.

Welche Wohnmobil-Powerstation ist die Richtige für mich?

Das kommt auf Deinen Bedarf an. Für mich reicht aktuell die kleine Powerstation. Damit kann ich Handy, Tablet, die Akkus der Kamera, des Rasierers, der Drohne und das Laptop und elektrische Zahnbürsten laden.

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Es gibt auch eine passende stabile Tragetasche, ideal wenn man die Powerstation weiter transportieren möchte.

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Willst Du eine Kaffeemaschine betreiben, brauchst Du schon ein größeres Gerät mit mehr Power. Bis zu einer Leistung von 500 Watt kannst Du mit der nächstgrößeren Powerstation die Akkus Deines E-Bikes laden und Fernseher, Beamer, Mixer, Luftpumpe, Minikühlschrank oder CPAP-Gerät betreiben. Diese Größe ist auch ideal als Reserve für die Notstromversorgung Deiner Bürogeräte zu Hause. Integriert ist zusätzlich eine Lampe.

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Auch für dieses Gerät gibt es eine stabile Tasche, die ich empfehlen kann, wenn Du diese deutlich schwerere Powerstation weiter tragen möchtest.

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Wenn Dir das noch nicht ausreicht und Du auch einen Kühlschrank oder eine große Kaffeemaschine autark betreiben möchtest, dann musst Du das große Gerät wählen. Es ist nach meiner Meinung die ultimative Wohnmobil-Powerstation mit großer Kapazität und ist geeignet für mehr als 90 Prozent aller Geräte bis 1000 Watt wie Fernseher, Elektrolüfter, Elektrogrill, Standmixer, Bohrmaschine, Autokühlschrank oder Staubsauger.

Sehr geeignet ist das große Gerät auf jeden Fall bei einem längeren Stromausfall. Allerdings ist so viel Leistung natürlich mit einem deutlich höheren Preis und vor allem auch mehr Gewicht verbunden.

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Wenn Du Dir unsicher bist, welches Gerät Du benötigst, dann hilft Dir die freundliche Hotline weiter.

Genügt die kleine Powerstation von Jackery im Wohnmobil?

Wer nur Kleingeräte und den Rechner lädt, für den ist die getestete Powerstation genau richtig. Da ich demnächst ins Schlaflabor gehe und vielleicht eine Maske ansteht und vor allem, weil ich über die Anschaffung eines E-Bikes nachdenke, werde ich mich bald mit der größeren Version beschäftigen, die auch diese Geräte versorgen kann.

Mein Fazit zur Powerstation im Wohnmobil

Jackery wirbt mit „mobiler Stromversorgung unterwegs“ und das ist wirklich so. Durch die moderne Lithium-Technologie ist bereits im kleinen von mir getesteten Baustein sehr viel Power enthalten. Dieser ist in Maßen und Gewicht passend für meinen kompakten Camper und hat bereits einen guten Platz unter der Sitzbank gefunden.

Natürlich wäre ein Umstieg auf eine festverbaute Lithium-Batterie mit entsprechendem Wechselrichter für meinen Bedarf ebenfalls eine gute Lösung und würde mich auch in Richtung Kühlschrank an heißen oder Heizung an kalten Tagen länger komplett autark von Landstrom machen. Aber damit ist auch eine größere Investition und ein Werkstattaufenthalt verbunden.

Die auch auf dem Campingplatz im Wohnmobil getestete Powerstation hilft mir sehr, da ich mein MacBook jetzt unterwegs deutlich länger nutzen kann. So bin ich bei der Wahl der Übernachtungsplätze deutlich flexibler und kann auch auf dem Campingplatz auf den Stromanschluss verzichten.

Besonders gut gefällt mir, dass ich die Powerstation zu Hause über das Stromnetz laden und dann bereits mit einer Reserve für rund zwei Ladevorgänge meines MacBooks in den Urlaub starten kann. Habe ich keine Lust das Solarmodul aus dem Laderaum zu holen und aufzustellen, kann ich während der Fahrt wieder aufladen. Stehen wir bei gutem Wetter und Sonnenschein einmal mehrere Stunden, nutze ich das Solarmodul. Das geht auch, wenn wir selbst im Schatten stehen.

Auch ohne den Test hätte ich mich sicher in der nächsten Zeit für den Einsatz und die Anschaffung einer Powerstation entschieden.

Wohnmobil Powerstation & Solarmodul im Test: sicherer Strom beim Camping

Hinweis | Offenlegung: Bei dem Produkttest gebe ich meine eigene Meinung wieder. * Partner-Link zu Amazon: Beim Einkauf über diesen Link, gibt es für mich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis aber selbstverständlich unverändert.

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Autor

Journalistin, Autorin und seit über 50 Jahren leidenschaftliche Reisende & Camperin. Mit meinem kompakten Kastenwagen-Wohnmobil bin ich in ganz Europa zwischen dem Südzipfel Spaniens und dem Nordkap unterwegs. Seit 2018 blogge ich auf www.hin-fahren.de zu schönen Reisezielen und gebe Tipps zu Camping und Wohnmobil.

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