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Norwegen-Nordkap-Reise mit Wohnmobil 1: Vorbereitungen – Karten, Route, Maut und mehr

Reiseführer und Kartenmaterial für die Reisevorbereitung #Wohnmobil #Roadtrip

Aktualisiert am 23. September 2022

Nordkap mit Wohnmobil, ein Traum wird wahr. Vor unserer Wohnmobil-Tour zum Nordkap und nach Norwegen habe ich zahlreiche Informationen zur Vorbereitung gesammelt. Fährticket, Reiseroute, Packliste, Lebensmittel, Maut, Reisezeit, Ausrüstung, Camper und andere wichtige Dinge findest Du hier, immer wieder aktualisiert.

Unterwegs zum Nordkap und durch Norwegen haben wir Campingplätze und Wohnmobilstellplätze genutzt und frei übernachtet.

Hinweis: Da ich den Beitrag immer wieder nach den Fragen meiner Leser ergänze, kann sich die Information, die Du suchst, auch ziemlich weit unten verstecken.

Tipps zum schnellsten Weg zum Nordkap mit PKW, Wohnwagen und Wohnmobil, inklusive Streckenführung Norwegen, Finnland, Schweden, Reisehinweisen, Sehenswürdigkeiten und ausführlicher Auflistung von Wohnmobil-Stellplätzen und Campingplätzen.


01. Norwegen und Nordkap mit Wohnmobil: Meine Tipps zur Vorbereitung

Der schnellste Weg zum Nordkap mit dem Wohnmobil
Bald geschafft: noch 181 Kilometer zum Nordkap

So wie auf die Fahrt zum Nordkap im Camper habe ich mich noch nie auf eine Wohnmobil-Reise vorbereitet. Die Erfahrungen unterwegs habe ich für Dich hier ergänzt und aktualisiere die Informationen regelmäßig. Manche Dinge, haben sich vor Ort anders dargestellt, dazu haben wir Neues entdeckt, über das ich vorher nichts gefunden hatte.

Seit ich ein Teenager war, habe ich diesen Traum von einer Reise zum Nordkap mit dem Wohnmobil, der Fahrt von Deutschland bis zum äußersten Zipfel von Norwegen. Meine Eltern waren damals mit dem Campingbus ans Nordkap gefahren und zeigten Bilder von der weiten Seen-Landschaft in Finnland und der kargen und wilden Landschaft im Norden von Norwegen und rund um das Nordkap. Dazu kommen eigene Erlebnisse: Während mehrerer Camping-Norwegen-Urlaube mit der Familie durfte ich das Land und die Natur erleben, bevor andere Reisende es entdeckten.

Noch einmal mit dem Camper nach Norwegen fahren, das war wunderbar. Wir waren aber nicht mehr mit Zelt und PKW, sondern mit dem Wohnmobil zum Nordkap und durch Schweden, Finnland und Norwegen unterwegs.

01-1: Roadtrip Nordkap und Norwegen mit Wohnmobil konkret

Die letzten Jahre zog mein Mann noch nicht so recht. Er liebt den Süden – Spanien im Camper, Portugal oder Frankreich mit Wohnmobil. Dann machte meine Kollegin eine Fahrt mit einem Hurtigruten-Schiff entlang der Küste von Norwegen, eine Kreuzfahrt zum Nordkap, und kam mit wunderbaren Fotos zurück. Da fing ich selbst an zu recherchieren.

Wir sind dann wirklich mit dem Wohnmobil zum Nordkap und durch Norwegen gefahren. Dafür waren wir viereinhalb Wochen unterwegs. Und ich plane bereits die nächste Nordkap-Tour, diesmal mit Anfahrt über das Baltikum und Finnland (wegen des Corona-Virus und meiner eigenen Erkrankung, liegen verschiedene Pläne in der Schublade).

Meine Recherchen und Erfahrungen habe ich in verschiedenen Beiträgen zusammengefasst. Natürlich sind sie auch nützlich, wenn Du mit dem PKW, Motorrad oder Wohnwagen zum Nordkap und durch Norwegen fährst.

Sehr hilfreich für die Vorbereitung unserer Tour zum Nordkap war dieser Reiseführer.

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01-2: Beste Reisezeit Nordkap-Reise mit Wohnmobil

Eine wichtige Rolle für eine Nordkap-Tour spielt die Jahreszeit.

  • Der Juni wird von verschiedenen Seiten als die ideale Reisezeit für eine Nordkap-Reise mit Wohnmobil beschrieben.
  • Im Juni liegt fast kein Schnee mehr auf den Straßen in Norwegen und der Strecke zum Nordkap.
  • Im Juni gibt es auf dem Weg zum Nordkap fast keine Stechmücken.
  • Im Juni sind alle Touristenrouten in Norwegen geöffnet, davor sind sie zum Teil noch wegen Schnee geschlossen.
  • Im Monat Juni ist auf dem Weg zum Nordkap noch nicht so viel los wie im Juli und August, wenn auch die Norweger in Urlaub fahren.
  • Dazu kommt im Juni oberhalb des Polarkreises die 24-stündige Mitternachtssonne. Das ist besonders am Nordkap ein tolles Erlebnis.
  • Du kannst im Juni auch überall in Skandinavien das Mitsommerfest erleben.

Da wir auf Urlaubstage und Zeitausgleich für Mehrarbeit angewiesen waren, hatten wir leider nur etwas mehr als vier Wochen für unsere Fahrt zum Nordkap und durch Norwegen Zeit. Natürlich bedeutete dies viel Fahren und auch, dass wir bedauerlicherweise viele tolle Regionen in Schweden, Finnland und Norwegen nicht besuchen konnten.

02: Quellen zur Vorbereitung Norwegen & Nordkap-Tour mit Wohnmobil

Wir sind von Deutschland zum Nordkap, mit dem Wohnmobil durch Schweden, Finnland und Norwegen gefahren. Bei der Vorbereitung fand ich mehrere sehr spannende Blogs und Informationen im Internet. Dazu haben wir Karten und Reiseführer angeschafft und waren mit vielen anderen Reisenden in Kontakt.

02-1-: Norwegen-Reise zum Nordkap mit Wohnmobil – Blogs

Köln-Format

Heike Kaufhold beschreibt sehr interessant und mit guten Tipps mehrere Autotouren in Norwegen, dabei auch eine Fahrt mit dem PKW auf dem letzten Stück zum Nordkap. Durch ihre Berichte keimte die Idee, vor dem Besuch in Norwegen die Finnmark und vor allem die spektakuläre Varanger-Halbinsel mit dem Wohnmobil zu besuchen. Ich habe daraufhin auch die anderen Touristenrouten in Norwegen recherchiert.

Hier kannst Du nachlesen, was wir mit unserem Camper in 24 Stunden am Nordkap, auf der Varanger-Halbinsel, bei Kirkenes an der russisch-norwegischen Grenze, auf der Landschaftsroute Havøysund und Landschaftsroute Andøya erlebt haben, die Abstecher haben sich unbedingt gelohnt.

Nordlandblog

Conny und Sirko fahren ebenfalls ein Kastenwagen-Wohnmobil. Sie haben ihren Nordlandblog zu einem wahren Quell der Informationen zu Norwegen, Finnland, Schweden und Island ausgebaut. Von Fähre, über Maut bis zu Reisebeschreibungen, Stellplatzbeschreibungen und Wanderungen ist ganz viel Schönes und Nützliches hier zu lesen. Sie haben mir freundlich auf meine Fragen geantwortet. Inzwischen haben wir regelmäßig Kontakt. Nordlandblog ist DIE INFORMATIONSQUELLE zu individuellen Reisen durch Skandinavien mit Wohnmobil, Motorrad oder PKW. Sie haben auch ein sehr schönes Buch herausgegeben.

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Visitnorway

Das offizielle Reiseportal zu Norwegen bietet viele herrliche Fotos und nützliche Informationen. Beim Stöbern sind noch viele neue Traumziele auf dem Weg zum Nordkap mit Wohnmobil und auf dem Rückweg im Camper an der Küste von Norwegen dazu gekommen. Mehrere nationale Touristenstraßen in Norwegen haben sich so auf den Reiseplan gemogelt.

Durch die guten Beschreibungen sind wir ganz in der Nähe vom Nordkap auf die Landschaftsroute Havøysund aufmerksam geworden, die Du nicht verpassen solltest, wenn Du schon so weit oben im Norden bist. Sie ist nicht weit vom Nordkap entfernt. Wenn Du nur hin und zurückfährst, brauchst Du bei gutem Wetter nur einen halben Tag. Bei schlechtem Wetter lohnt sich der Abstecher eher nicht, außer Du hast viel Zeit.

Weitere Blogs

Später bin ich dann noch auf Jürgen Reinert von Camping-Bus und Ina von „Mit Kind im Rucksack“ gestoßen und die Reiseroute zum Nordkap nahm immer mehr Form an.


Danke an Euch für die vielen guten Tipps!!!!


Bei der Recherche zur Nordkap-Tour mit Camper kam zusätzlich die Idee, meinen eigenen Reiseblog zu starten, und parallel zu den Vorbereitungen unserer Reise zum Nordkap und nach Norwegen mit Wohnmobil ist mein Wohnmobilblog www.hin-fahren.de entstanden. Ich hoffe, Du kannst von meinen Erfahrungen genauso profitieren, wie ich von anderen.


02-2: Mit dem Wohnmobil durch Norwegen: Hilfe in Facebookgruppen

Sehr viele Inspirationen und Tipps gibt es auch in verschiedenen Facebookgruppen, in denen ich mich sehr gerne austausche und aktiv bin.

Nordkap Tour

In der rührigen Facebook-Gruppe Nordkap Tour dreht sich alles um die Fahrt zum Traumziel Nordkap. Camper, Motorradfahrer, Hurtigruten-Fahrer und andere Reisende bilden eine bunte Mischung, was immer wieder zu neuen Einsichten und Überraschungen führt. Die Schreibenden sind mit PKW, Wohnmobil, Wohnwagen, Motorrad oder dem Fahrrad unterwegs zum Nordkap. Der Ton in der Gruppe ist sehr angenehm, darum kümmern sich die Moderatoren.

In der Gruppenbeschreibung steht: „Diese Gruppe soll dazu dienen, Nordkapreisende auf die Tour vorzubereiten, Inspirationen, Tipps und Erfahrungen für geplante Touren zu teilen und eventuell Gleichgesinnte auf der Reise zu treffen. Die Gruppe verfolgt keinerlei kommerziellen Zweck.“

Norwegenurlaub

In der Facebook-Gruppe Norwegenurlaub tauschen sich die Mitglieder zu ihrem Traumland Norwegen aus.  Die Themen sind extrem vielschichtig, das macht die Gruppe so spannend. Vom Reiseziel bis zur Ferienwohnung, Sprachproben, dem Lieblingsessen oder Auswandern ist alles dabei. Und natürlich machen auch jede Menge wunderbare Fotos Lust auf Norwegen mit Wohnmobil. Die Moderatoren sind Norwegen-Fans und sehr engagiert.

In der Gruppenbeschreibung steht: „Erfahrungsaustausch über Urlaub in Norwegen. Opplevelser på ferie i Norge.“

Norwegen – Bilder, Urlaub, Infos

In der Facebook-Gruppe Norwegen – Bilder, Urlaub, Infos dreht sich alles um traumhafte Bilder aus Norwegen. Die Mitglieder tauschen sich aus und inspirieren sich gegenseitig mit immer neuen Einblicken, Reisesehnsucht inklusive. Mit dabei sind auch viele, die in Norwegen wohnen oder mehrere Monate im Jahr dort verbringen. Natürlich sind auch Norwegen-Wohnmobil-Fahrer dabei.

In der Gruppenbeschreibung steht: „Hjertelig velkommen!“ Ihr interessiert euch für Norwegen? Dann seid ihr hier genau richtig. In dieser Gruppe könnt ihr euch über Norwegen austauschen, Bilder und Informationen teilen und Fragen stellen.“

Skandinaviencamper

Dazu kommt die Facebook-Gruppe Skandinaviencamper. Mir gefällt die Vielfalt der Themen und die ganz verschiedenen Menschen, die sich hier zusammen finden. Dazu gibt es immer sehr gute und aktuelle Hinweise zu Gesetzesänderungen, Verkehrsproblemen und anderen Neuigkeiten aus Norwegen, Dänemark, Schweden und Finnland. Den Administratoren und Moderatoren sind Toleranz und Freundlichkeit ein großes Anliegen.

In der Gruppen beschreibung steht: „Ob mit Wohnmobil, Wohnwagen, Zelt ; ob Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark oder Island… Diese Gruppe ist für alle Camper gedacht, die gerne in Europas Norden unterwegs sind. wie jede Gruppe, leben auch wir vom gegenseitigen Austausch und Tipps wie auch Fragen. Geht bitte freundlich miteinander um, Gruppen mit diktatorischen Admins und schlecht gelaunten Mitgliedern gibt es schon genug 😉 und jetzt haut in die Tasten, was das Zeug hält“  

Skandinavien mit dem Wohnmobil

In der Facebook-Gruppe Skandinavien mit dem Wohnmobil gibt es viele Tipps und Informationen zu Reisezielen in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark mit dem Wohnmobil. Und es gibt immer wieder richtig Fotos, die für absolute Reisesehnsucht sorgen.

In der Gruppenbeschreibung steht: „Für alle die Skandinavien lieben und nach Reiseinfos suchen oder weitergeben möchten. Bilder, Reiseberichte, Geheimtipps, Stellplätze, Informationen zu Fährverbindungen, einfach alles, was das Herz des Skandinavienfans begehrt ist hier willkommen.“

02-3: Diese Reiseführer & Karten eignen sich zur Vorbereitung Deines Norwegen-Urlaubs

Aber ich lese natürlich nicht nur im Internet, sondern setze zur Vorbereitung unserer Roadtrips, also auch nach Norwegen und zum Nordkap, zusätzlich auf klassisches Papier und Reiseführer.

Mit diesen Norwegen-Reiseführern haben wir uns vorbereitet

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Für Motorradfahrer ist sicher dieser Bericht über eine Motorradreise zum Nordkap interessant.

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Karten für den Norwegen-Roadtrip und Skandinavien Rundreise

Unterwegs verlassen wir uns nicht alleine auf unser Navigationssystem, sondern haben immer noch zusätzlich Karten dabei.

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Den Reiseatlas SKANDINÁVIE ATLAS 1:250 000/1:400 000 (freytag & berndt Autoatlanten) hatten wir auf dem Weg zum Nordkap und durch Norwegen dabei und haben ihn sehr gut genutzt. Er ist etwas schwer und unhandlich, aber super praktisch (ich habe vorher einige Seiten herausgeschnitten). Durch den kleinen Maßstab sind wirklich auch kleine Straßen auf den Karten eingezeichnet. Wir haben ihn sehr viel verwendet.

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Die Straßenkarte Michelin Skandinavien – Finnland Straßen- und Tourismuskarte ist leider aktuell vergriffen. Wir haben sie auf dem Weg zum Nordkap oft genutzt. Wir brauchen die Karte neben dem Atlas zur Orientierung, denn Skandinavien ist riesig. Auf dieser Karte bekommst Du einen guten Eindruck von der Größe des Landes, wo Du Dich befindest und wie weit das nächste Ziel entfernt ist.

Und dazu haben wir noch das entsprechende Tour-Set Skandinavien, Norwegen und Nordkap beim ADAC bestellt, wo ich Mitglied bin.

02-4: Zur Vorbereitung der Wohnmobil-Tour nach Norwegen Reisewarnungen beachten

Zu den aktuellen Zeiten spielen auch die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes bei der Reisevorbereitung eine wichtige Rolle. Hier erfahre ich sehr zuverlässig, welche Regelungen in den jeweiligen Ländern aktuell gelten und welche Reisebeschränkungen es gibt. Die Informationen sind sorgfältig recherchiert und werden immer wieder aktualisiert.

02-5: Hörbücher / Bücher für unterwegs

Der Weg durch Norwegen und zum Nordkap ist ganz schön lang. Neue Regionen entdecken wir gerne durch Hörbücher oder Bücher. Sehr interessant waren die Krimis, die in Nordschweden, Nordnorwegen und Finnland spielen und auch sehr viel Wissen über Lappland und die Menschen dort beinhalten.

Lesenswert ist auch

02-6: Das hat uns gefehlt

Nach der Nordkap-Fahrt und Wohnmobil-Tour durch Norwegen haben wir festgestellt, dass uns für unsere Reise noch mehr Hintergrundinformationen zur Kultur, Restaurants, Museen und Sitten und Gebräuchen besonders in Norwegen gefehlt haben. Wie der Zweite Weltkrieg das Land geprägt hat und welche Rolle Deutschland dabei gespielt hat, haben wir erst unterwegs in diversen Museen herausgefunden. Für unseren nächsten Skandinavien-Roadtrip nehmen wir sicher zusätzlich noch diese Reiseführer mit.

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02-7: Hilfreiche Apps in Schweden & Norwegen

Für unsere Nordkap-Tour mit Wohnmobil haben wir zur Vorbereitung diese Apps auf das Telefon geladen

  • YR: Wetterapp (öfter geschaut)
  • Norcamp: Campingplätze in Norwegen (sehr praktisch)
  • Visitnorway: Die App zur oben genannten Homepage (nicht oft genutzt)
  • Norgeskart: Karten-App (nicht oft genutzt, unsere mitgenommenen Karten Skandinavien waren sehr gut)
  • Stellplatz: Stellplätze in Schweden (immer wieder benutzt als Ergänzung)
  • Go! Währung: App zur Währungsumrechnung (sehr praktisch in Dänemark, Schweden & Norwegen, immer wieder in Gebrauch)
  • BensinPris: App zu aktuellen Benzin- und Dieselpreisen in Norwegen (für Android kostenfrei)

03: Route zum Nordkap und durch Norwegen

Rentier-Kälbchen an der Straße zum Nordkap
Die Rentiere haben im Juni Nachwuchs

Aus allen gesammelten Informationen haben wir unsere Reiseroute zum Nordkap zusammengesetzt. Es ist nicht die schönste Route zum Nordkap, aber nach unserer Einschätzung die praktischste und schnellste. Zusätzlich haben wir in Nordnorwegen sehr viel gesehen.

Wir sind so schnell wie möglich mit unserem Camper durch Schweden und Finnland nach Norden gefahren und dann nördlich des Inari-Sees mit dem Wohnmobil in Richtung Norwegen und Russland abgebogen. Am Inari-See und in der Region um Kirkenes haben wir dann unsere Wohnmobil-Nordkap-Reise mit einem Besuch der norwegischen Finnmark begonnen, bevor wir mit Abstechern und an der Küste entlang zum Nordkap gefahren sind.

Auf dem Rückweg nach Süden haben wir uns mehr Zeit gelassen, sind wir mit dem Reisemobil entlang der norwegischen Küste gefahren und haben auch einen Abstecher auf die Lofoten versucht. Highlights zum Schluss waren die Atlantikstraße in Norwegen, die Adlerstraße, Geiranger und Trollstigen.

Nach unserer Reise habe ich die Tipps zum schnellsten Weg zum Nordkap in einem eigenen Beitrag mit ausführlichen Angaben zur Route, Stellplätzen, Campingplätzen und Entsorgungsstationen festgehalten. Du kannst auch über unsere Reiseroute durch Nordschweden und Nordfinnland genauer nachlesen.

  • Kompletter Skandinavien Roadtrip im Camper

03-1: Anreise nach Schweden im Wohnmobil mit Fähre und Brücke

Lange konnten wir uns nicht für eine Anreisevariante mit unserem Wohnmobil nach Schweden entscheiden. Hintergrund sind nicht die Kilometer, sondern unsere tiefe Abneigung gegen den Verkehr auf deutschen Autobahnen. Da wir Dienstagabend losfahren konnten, ist die Entscheidung schließlich auf die Route über Puttgarden gefallen. Die Fähre nach Dänemark haben wir mit der Öresundbrücke kombiniert.

Da wir nicht wussten, wie lange wir bis zum Hafen brauchen würden (Es gab auf der Strecke nach Norddeutschland eine Baustelle an der anderen und wir mussten beide am Dienstag noch arbeiten) haben wir das teurere Flexticket genommen. Da konnten wir zusätzlich zur gebuchten Fähre am selben Tag und am Tag danach alle Verbindungen nutzen. Auch die Öresundbrücke nach Schweden war ein Highlight für mich.

Hier kannst Du nachlesen, wie gut sich die Entscheidung für diese Anfahrt nach Schweden mit Wohnmobil bewährt hat. Eigentlich ist auf dieser Route der Vorkauf eines Fährtickets nicht nötig. Die Flexibilität war aber sehr praktisch und wir haben Zeit gespart.

Eine gute Entscheidungshilfe für Deine Reise nach Norwegen sind auch die verschiedenen Fährverbindungen und ihre Preise. Ich nutze sehr gerne Directferries* für den Vergleich und die Buchung.

03-2: Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zum Nordkap

Wir fahren mit unserem Wohnmobil auf Roadtrips immer nach der Devise, der Weg ist das Ziel. Das galt natürlich auch für die Anfahrt zum Nordkap. Damit der Weg nicht zu langweilig wird und um natürlich auch ein wenig von den Ländern mitzunehmen, durch die wir fahren, recherchieren wir immer verschiedene Highlights auf dem Weg. Je nach Reisefortschritt, Tageszeit und Tagesform werden diese besucht oder ausgelassen.

Highlights auf dem Weg zum Nordkap mit Wohnmobil

  • Landschaft Hogakusten in Nordschweden, inklusive Wohnmobilstellplatz (direkt an der Route durch Schweden zum Nordkap)
  • Stromschnellen Storforsen in Nordschweden (Umweg von rund 100 Kilometern von der direkten Anfahrt zum Nordkap, der sich lohnt)
  • Museum Arktikum in Finnland (direkt an der Route zum Nordkap in Rovaniemi)
  • Museum Siida in Finnland, sehr sehenswert (direkt an der Route zum Nordkap durch Finnland am Inarisee)
  • Fahrt entlang der russischen Grenz in Norwegen bei Kirkenes (sehr lohnenswerter Umweg)
  • Arktische Varanger-Halbinsel und Landschaftsroute Varanger in Nord-Norwegen (Umweg, mein Highlight im Camper in Nord-Norwegen)
  • Steinformation Trollholmen (sehr lohnenswert, nur 5 Kilometer von der direkten Route zum Nordkap in Norwegen entfernt)
  • Landschaftsroute Havøysund (Umweg nicht weit vom Nordkap entfernt, sehenswerte Landschaftsroute in Norwegen)

Highlights auf dem Rückweg vom Nordkap durch Norwegen

03-3: Gesperrte Straßen und Straßenzustand in Norwegen beachten

Natürlich kannst Du auch zu anderen Jahreszeiten zum Nordkap und durch Norwegen fahren. Besonders im Winter kann es aber auch immer mal wieder zu Straßensperrungen kommen.

  • Ich empfehle Dir zur Planung und auch unterwegs die Live-Seite der norwegischen Straßenwacht. Dort kannst Du auf einer Karte für ganz Norwegen sehen, von wann bis wann eine Straße gesperrt ist, warum diese gesperrt ist und wie lange man warten muss (etwa bei Tunnelarbeit). Dazu gibt es überall Straßenkameras, die Du anklicken kannst, um die Straße live zu sehen.
  • Auf der norwegischen Wetterseite kannst Du für jeden Ort und jede Region in Norwegen das Wetter abrufen. Manchmal unterscheidet sich die Wetterlage bereits von Tal zu Tal.

04: Ausstattung für Deinen Norwegen-Urlaub

04-1: Ausrüstung in kurz und knapp

Reifen: Unser Kastenwagen-Wohnmobil haben wir für die Fahrt zum Nordkap mit neuen Allwetterreifen ausgerüstet, da wir nicht wussten, was uns im Juni an Wetter in Schweden, Finnland, Norwegen und am Nordkap erwartete. Das war eine sehr gute Entscheidung, denn wir hatten zwischen 30 Grad+ und Minusgraden. Im Winter sind in Norwegen Winterreifen und Schneeketten nötig. Nützlich ist auf jeden Fall ein Ersatzreifen, da gerade im Norden ein Abschleppwagen eine weite Anfahrt hat und dadurch Wartezeiten und hohe Kosten entstehen.

Motoröl: Zusätzlich haben wir für unser Wohnmobil für die lange Strecke zum Nordkap einen Liter Motoröl dabei. Das hat nicht gereicht. Nimm besser mehr Öl mit. Motoröl ist in Norwegen sehr teuer und der Motor verbraucht bei den extremen Temperaturen, der langen Strecke und der großen Belastung viel Öl.

Gasversorgung: Wir hatten bei unserer Nordkapfahrt zwei volle Gasflaschen a 11 Liter in unserem Wohnmobil dabei. Da wir auch bei unserer Reisezeit im Juni öfter heizen mussten, haben wir in unserem kleinen Fahrzeug rund 12 Kilo Gas verbraucht. Wir haben aber nur geheizt und gekocht und sind täglich gefahren, weshalb wir nur morgens und abends die Heizung benötigt haben. Für größere Fahrzeuge oder bei längeren Pausen und Aufenthalten solltest Du mit einem höheren Gasverbrauch auf dem Weg zum Nordkap und Deiner Tour durch Norwegen rechnen. Der Gasflaschentausch ist in Norwegen nicht möglich. Aber es gibt in ganz Norwegen Gastankstellen, die Flaschen nachtanken. In der Regel sind auch die zum Befüllen deutscher Gasflaschen nötigen Adapter* vorhanden. Eine Liste, wo Du in Norwegen Gas nachfüllen kannst, findest Du hier. In Schweden ist dagegen die Gasversorgung schwieriger. Du musst weiter fahren, um eine deutsche Gasflasche in Schweden aufzufüllen oder zu tauschen. Gas ist in Schweden auch teurer als in Deutschland. In dieser Übersicht findest Du Gasfüllstationen in Schweden.

Geld: Bargeld haben wir bei unserer Nordkap-Reise in kleinen Mengen in Schweden und Norwegen am Geldautomaten geholt. Zur schon vorhandenen Kreditkarte haben wir zusätzlich eine Visa-Karte angeschafft, um vor allem in Finnland und in Nordnorwegen keine bösen Überraschungen zu erleben. Die zweite Kreditkarte war besonders beim Tanken sehr nützlich, denn es kam immer wieder vor, dass Tankstellen nicht besetzt waren und eine der beiden mitgenommenen Karten nicht angenommen wurde. Geldautomaten finden, war in Schweden nicht ganz einfach. Bargeld haben wir aber fast nicht gebraucht.

Karte für Campingplätze auf dem Weg zum Nordkap: Beim ADAC haben wir uns die Karte „Camping Key Europe“ bestellt (wurde mehrmals auf Campingplätzen in Finnland und Schweden verlangt). Auch der BVCD verkauft die Karte. Die Rabattkarte für Camper können in der Schweiz Camping Mitglieder beim TCS bestellen. Die Camping Key Europe Card bietet Rabatte, Ausweisersatz & Versicherungsschutz, inkl. Haftpflicht, Rechtsschutz und Unfallversicherung. Wer sich keine Campingkarte im Vorfeld der Nordkap-Reise kaufen kann oder will, der hat auch die Möglichkeit, sie bei den Campingplätzen in Skandinavien zu kaufen, die sie verlangen. Im Google- oder App-Store kannst Du auch die App „My Camping Key“ herunterladen und die Karte bei Bedarf darüber erwerben.

Jedermannsrecht Norwegen: Jeder spricht darüber, aber oft wird das Jedermannsrecht in Norwegen (Allmannsretten) falsch interpretiert. Du darfst Dein Zelt in der Natur für zwei Tage aufschlagen. Das Jedermannsrecht gilt aber nicht für Wohnmobile und Autos. Sehr gut hat die Regeln zum Jedermannsrecht in Norwegen meine Bloggerkollegin Miriam beschrieben.

Essen gehen/Lebensmittel: Normalerweise gehen wir im Urlaub sehr gerne essen. Das konnten wir wegen der hohen Preise in Norwegen leider nicht oft machen, weshalb wir eine Auswahl der wichtigsten Lebensmittel im Wohnmobil zum Nordkap mitgenommen haben. Wir hatten allerdings zu viel Lebensmittel dabei, denn auch in Norwegen gibt es immer wieder günstige Angebote in Supermärkten, wie KIWI oder REMA. Achtung, die Einfuhr von Kartoffeln ist nach Finnland und Norwegen verboten. Auch für die Einfuhr von Fleisch nach Norwegen gibt es Höchstmengen. Typisch und „günstiger“ haben wir bei Mittagsbuffets gegessen. Bei den großen norwegischen Pizza-Ketten (besonders Peppes Pizza) gibt es zu bestimmten Zeiten All-you-can-eat-Buffet-Angebote, die sich lohnen.

Packliste Norwegen und Wohnmobil-Ausstattung: Ich bereite meine Wohnmobil-Reisen mit der ausführlichen Packliste zum Ausdrucken vor. Auch bei Deiner Fahrt zum Nordkap mit Wohnmobil ist sie nützlich. Du kannst sie kostenfrei herunterladen. Neben dem erlaubten Alkohol, Lebensmitteln und den oben beschriebenen Dingen, brauchst Du Insektenabwehr, Mütze, Schal und Handschuhe, Regenkleidung und gute Schuhe.

Fährticket für die Überfahrt nach Norwegen: Je nach Route wählst Du die geeignete Fähre. Ich nutze Directferries* für Preisvergleich und Buchung. Das Fährticket solltest Du im Vorfeld buchen.

04-2: Kleidung Nordkap-Reise

Auch über die Kleidung für unsere Nordkap-Reise haben wir uns natürlich Gedanken gemacht. Wichtig sind gute Wanderschuhe. Daneben setzen wir bei unseren Touren auf bequeme Kleidung und Zwiebellook. Auch im Sommer haben wir in Norwegen und am Nordkap Mütze, Schal und Handschuhe gebraucht. Da wir keine zu dicken Jacken mitnehmen wollten, kombinierten wir Wolljacken mit Softshelljacken. Und wir brauchten wirklich alles. Denn auf unserer Nordkap-Tour erlebten wir im Juni Temperaturen zwischen 0 und 30 Grad. Am Nordkap wehte ein heftiger Wind, weshalb es sich viel kälter anfühlte.

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05: Skandinavien-Wohnmobil-Tour: Maut

05-1: Dänemark Maut

Mautpflichtig sind in Dänemark die Öresundbrücke und Storebæltbrücke. Diese kann man an Mautstationen bezahlen oder zum Bezahlen der Maut einen Chip/Transponder von BroBizz / Öresund-Bizz verwenden.

05-2: Schweden Maut

Mautpflichtige Straßenstücke in Schweden liegen in Städten und auf Brücken (keine großen Beträge). Die Erfassung erfolgt über das Kennzeichen. Die Rechnungen kommen Monate später per Post. Unbedingt gleich bezahlen, die Mahngebühren sind höher als die Beträge. Du kannst Dich auch für die Maut in Schweden bei EPASS24 anmelden, dann entgeht Dir keine Rechnung und Du kannst sie gebündelt bezahlen.

05-3: Finnland Maut

Uns ist in Finnland keine Mautstrecke bekannt.

05-4: Norwegen Maut

Das Mautsystem in Norwegen ist aktuell im Umbruch. Auf der von mir gewählten und empfohlenen Anfahrt zum Nordkap fällt bisher in Norwegen keine Mautgebühr an. Das ändert sich Ende 2022. Denn aktuell wird auf der letzten Strecke vor dem Nordkap ein neuer Tunnel gebaut, der voraussichtlich Ende 2022 fertig wird und dann auch mautpflichtig ist.

Und Du willst ja danach auch etwas von Norwegen sehen. Auf der Strecke an der norwegischen Küste entlang, die Du wahrscheinlich für den Rückweg wählst, gibt es viele Mautstrecken und immer wieder mautpflichtige Tunnel.

  • Die Maut wird in Norwegen für viele Straßenstücke und Stadtdurchfahrten (Umweltgebühr) erhoben.
  • Die Erfassung für die Maut in Norwegen erfolgt automatisch per Kennzeichen.
  • Die Rechnung für die norwegische Maut kommt Monate später per Post. Unbedingt gleich bezahlen, die Mahngebühren sind sehr hoch.
  • Du kannst Dein Wohnmobil für die norwegische Maut beim offiziellen Abrechnungs-Dienstleister EPASS24 (Link siehe Maut Schweden) registrieren. Dann geht keine Rechnung verloren, denn sie kommen elektronisch und das Bezahlen ist leichter, weil Du eine Kreditkarte hinterlegen kannst. Besonders wenn Du durch Norwegen mit einem Mietwohnmobil unter 3,5 Tonnen fährst, solltest Du das tun, damit die Rechnungen nicht über den Vermieter laufen und dadurch zusätzliche Kosten entstehen (hinterher abmelden, nicht vergessen!)
  • Bei der Registrierung Deines Fahrzeugs für die Maut in Norwegen solltest Du auch die Schadstoffklasse für Dein Wohnmobil eingeben. Dadurch sparst Du bei der Umweltgebühr in norwegischen Städten.
  • Transponder (Achtung! Rechtzeitig bestellen): Ist Dein Wohnmobil schwerer als 3,5 Tonnen, dann empfiehlt sich für die Fahrt durch Norwegen für das Bezahlen der Maut ein Chip (AutoPass/BroBizz/Öresund-Bizz), auch genannt Brikke/Chip/Transponder/OBE. Gemeint ist ein kleines Gerät, das man nach einer Registrierung erhält und das an der Windschutzscheibe befestigt wird. Damit bezahlst Du mit dem Wohnmobil über 3,5 Tonnen eine niedrigere Gebühr für die norwegische Maut. Verpflichtend ist der Chip aber für Dich und Dein Privatwohnmobil über 3,5 Tonnen nicht. Du sparst aber richtig Geld, denn mit dem Wohnmobil über 3,5 Tonnen bezahlst Du bei Verwendung dieser Bezahlmethode nur den Preis eines PKWs, das lohnt sich also. Ohne den Chip musst Du mit dem Wohnmobil die deutlich höhere Mautgebühr für einen LKW bezahlen.
  • Wenn das Wohnmobil gemietet ist, gilt es als gewerblich und für das Bezahlen der Maut in Norwegen ist der Chip (AutoPass/BroBizz/Öresund-Bizz) ab 3,5 Tonnen verpflichtend.
  • Bei den Chips der dänischen Anbieter BroBizz / Öresund-Bizz gibt es zusätzlich Rabatte für die Maut auf den Brückenüberfahrten in Dänemark.
  • Wenn Du Fähren in Norwegen fährst und Vergünstigungen möchtest (lohnt sich), brauchst Du eine Ferjekort / Fergekor. Das ist die Rabattkarte für die Fähren in Norwegen. Damit werden die Überfahrten fast 50 Prozent günstiger. Diese „Fährkarte“ kann nur in Kombination mit dem Transponder verwendet werden. Du musst die beiden Systeme koppeln und die Karte für die Fähren in Norwegen vorher durch die Überweisung eines festgelegten Betrages aufladen.
  • Welcher Chip welche Vorteile hat und wie das mit der Anmeldung funktioniert, erfährst Du sehr gut erklärt bei Nordlandblog.

06: Nordkap und Norwegen mit Wohnmobil und Hund

Die wichtigsten Informationen zur Route zum Nordkap und weitere wichtige Informationen …

Hier beginnt unsere Norwegen & Nordkap-Reise im Camper mit der Überfahrt nach Dänemark und Schweden …

Tipps zur Vorbereitung unserer Nordkap-Tour mit Wohnmobil #Wohnmobil #Roadtrip #Norwegen #Reise #Nordkap

Ich überarbeite und ergänze diesen Beitrag regelmäßig.


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Autor

Journalistin, Autorin und seit über 50 Jahren leidenschaftliche Camperin. Mit meinem kompakten Kastenwagen-Wohnmobil bin ich in ganz Europa zwischen dem Südzipfel Spaniens und dem Nordkap unterwegs. Seit 2018 blogge ich auf www.hin-fahren.de zu schönen Reisezielen und gebe Tipps zu Camping und Wohnmobil. Viele Tipps bekommst Du auch in meinen Reiseführern Wohnmobiltouren Norddeutschland (2021) und Wohnmobiltouren Süddeutschland (2022).

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  1. Cornelia sagt:

    Vielen Dank für diesen Bericht! Vor Allem für die Informationen bzgl. Hund und Womo über 3.5 Tonnen. Wir fahren 5.49 Tonnen und das kann sehr problematisch werden. Trotz 6.30m ging in Polen vieles nicht. Viele Plätze/ Städte sind begrenzt ( oft 3.5/2.5 Tonnen, keine Ausnahme für Womos) Dort sind Hunde oft auch verboten in Nationalparks und Freilichtmuseen etc..
    Wir freuen uns auf die Nordkao-Tour nächstes Jahr! Cornelia

    1. Liebe Cornelia
      bitte entschuldige die späte Antwort. Wir waren unterwegs und deshalb nicht so oft online. Ich denke, Norwegen wird Euch gut gefallen. Nur in Städten ist das parken nicht einfach. Aber das ist unabhängig von der Größe und Tonnage. Ich wünsche weiter viel Spaß bei der Vorbereitung.
      LG Katja

  2. Uwe Sapiatz sagt:

    Hallo Katja
    Danke für den tollen Bericht. Wir planen diese Tour in ähnlicher Form für 2022, allerdings wollen wir so ca. 7 Wochen unterwegs sein.
    Meine Frage ist dann, ob es sich lohnt, Fahrräder mitzunehmen oder, wenn man sie kaum nutzten kann, die erhöhte Maut auf den Fähren einspart. Mit Rädern liegen wir leider über 8 m Länge.
    Viele Grüsse Uwe

    1. Lieber Uwe,
      im Norden braucht Ihr nach meiner Einschätzung keine Fahrräder. In Südschweden gibt es schöne ausgearbeitete Fernradwege. Und auch sonst ist Schweden fahrradfreundlich. Es gibt auch Trails. In Norwegen fallen mir auch eher im Süden geeignete Fahrradstrecken ein, im Norden habe ich die Radfahrer immer auf der Straße gesehen. Das sah nicht entspannt aus. Es kommt also darauf an, wo Ihr Euren Fokus setzen wollt. Lieber ordentliche Wanderschuhe mitnehmen und Wanderungen machen. Ich höre immer von Leuten, die Räder dabei hatten und sie nicht oder nur einmal genutzt haben, das lohnt sich dann wirklich kaum, zumal sie extrem viel Dreck abbekommen.
      Liebe Grüße
      Katja

  3. Julian Seufert sagt:

    Hallo Katja, super beschrieben und super hilfreiche Tipps. Vielen herzlichen Dank dafür schonmal. Sollte es Corona zulassen, würden meine Freundin und ich gerne ende Juli losfahren und 4 Wochen die Nordkapreise antreten. Das war schon immer ein Traum!! Wir würden gerne so schnell als möglich durch Schweden zum Nordkap und dann entspannt an der Küste mit abstecher durch die Lofoten zurück. Gespann ist unser Auto mit einem kleinen Wohnwagen von Tabbert TAB 400. Gibt es Dinge, die man in Schweden auf dem Weg zum Nordkap auf jeden Fall mitnehmen sollte?
    Die Ferjekort und Autopass wollte ich für Norwegen auf jeden fall bestellen. Vielleicht kannst du uns einige Sehenswürdigkeiten geben, die wir nicht verpassen sollten auf der Reise.
    Gerne Wandern wir auch, wir sind fit 😉
    Vielen herzlichen Dank schon einmal und viele grüße aus der Rhön.

    Julian und Uli

    1. Hallo Julian und Uli,
      wie schön, mit einem kleinen Wohnwagen ist das sehr gut zu machen. In Schweden würde ich auf dem direkten Weg in Gränna anhalten (da gibt es einen schönen Campingplatz am See), danach am Göta-Kanal (fahrt Ihr auch drüber), wenn Ihr Zeit habt einen Zwischenstopp in Stockholm einlegen (vom Campingplatz außerhalb geht es mit der U-Bahn in die Stadt), das Gebiet der Högakusten (genau auf der Strecke) solltet Ihr entdecken, auch wunderbar zum Wandern. Da gibt es sehr interessante geologische Phänomene und den steilen Schädelberg von dem Du einen spektakulären Blick hast. Fahrt auch zu den Stromschnellen Storforsen (etwas größerer Umweg) und plant einen längeren Stopp ein oder eine Wanderung, auch das dazugehörende Gelände ist wirklich cool, da kann man viel Zeit verbringen, Picknick oder Grillsachen mitnehmen (überall sind Grillplätze). Und auch das alte Kirchdorf von Lulea lohnt sich wirklich. In Finnland ist natürlich der Weihnachtsmann am Polarkreis Kult, am Inarisee solltet Ihr zur alten Samikirche wandern und das Museum anschauen und in Norwegen auf jeden Fall die Trolle von Trollholmen besuchen (sind nur 5 KM ab vom Weg). Falls Du es noch nicht gesehen hast, ganz viele Tipps zur Strecke und zu den Sehenswürdigkeiten und anderen Dingen findest Du im Beitrag „Schnellster Weg zum Nordkap„. Auf der Nordkaphalbinsel gibt es die Wanderung zum „echten Nordkap“, geht von einem Parkplatz vorher los, aber wirklich nur bei gutem Wetter machen. Sehr gut wandern kannst Du auch rund um Alta, da gibt es eine spektakuläre Schlucht.
      Ganz viele Tipps findest Du in den weiteren Beiträgen zu Schweden, Finnland und Norwegen. Stöbert einfach durch und sucht Euch aus, was genau für Euch passt. Unterwegs dann je nach Laune entscheiden.
      Ich wünsche Euch weiter viel Vorfreude, im Sommer könnte es klappen.
      LG Katja

      1. Julian sagt:

        Hallo Katja,

        Vielen herzlichen Dank für deine ausführliche Beschreibung. Wir freuen uns jetzt schon riesig darauf. Die Grenzen gehen auf und werden nun im August los fahren, da es von der Arbeit her nicht früher geht…

        Vielen herzlichen Dank und ganz liebe Grüße
        Julian und Uli 😊

      2. Ich wünsche Euch ganz viel Freude unterwegs und bin fast ein wenig neidisch. Die Grenzen sind ja aktuell offen, ich drücke die Daumen, dass es klappt.
        Liebe Grüße
        Katja

  4. Jann sagt:

    Hallo Katja, vielen Dank für die vielen Infos und tollen Berichte!
    Falls Corona das dann überhaupt zulässt, würde ich gerne diesen Frühling (Mai/Juni) ans Nordkap fahren. Quasi ein „Ego-Abendteuer“, mal wieder etwas Zeit für mich selbst.

    Du schreibst in deinem Beitrag, dass die ADAC Karte mehrfach verlangt wurde.
    Da ich nicht aus DE komme und mich daher mit ADAC nur bedingt auskenne:
    Was sind denn die Nachteile, wenn ich keine solche Karte bei mir habe? Höhere Preise?

    Vielen Dank und Gruss aus der Schweiz
    Jann

    1. Hallo Jann,
      danke für Deine Frage. Sorry habe beim Erstellen des Berichtes gar nicht daran gedacht, dass auch in der Schweiz und Österreich mein Blog gelesen wird. Ich habe jetzt die Infos ergänzt. Wenn Du die Karte nicht im Vorfeld kaufst, hast Du die Möglichkeit sie auf dem ersten Campingplatz zu kaufen, die sie verlangt oder einen Rabatt anbietet. Weiter viel Freude bei der Vorbereitung. Ich drücke uns allen die Daumen, dass wir bald wieder reisen können. Auch alleine ist es wirklich super.
      LG Katja

  5. Natalie sagt:

    Hallo Katja,

    deine Beiträge sind richtig toll und ich hab mir gleich paar Sachen dazu rausgeschrieben.
    Wir wollten eigentlich ans Nordkap, allerdings hat uns Corona nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.
    Unser Plan ist nun durch Schweden zu reisen.
    Wir hatten uns schon den AutoPass bestellt, du schreibst der Pass geht auch für Schweden ?
    Ich wollte ihn eben nämlich wieder zurück schicken da wir ja Norwegen nun nicht bereisen dürfen =(

    Danke für deine Hilfe

    1. Katja sagt:

      Hallo Natalie,
      das tut mir echt leid mit Eurer Reise, wir wollten im Juni übers Baltikum und Finnland zum Nordkap und standen vor verschlossenen Grenzen. Daraus ist dann eine Norddeutschlandfahrt geworden. Ihr braucht für Schweden nicht die Karte, es reicht sich im Portal zu registrieren, um die Rechnungen zu bekommen, die geistern sonst ewig durch die Lande und aus ein paar Cent kann eine große Rechnung werden. Eventuell kann es interessant für die Anreise sein, wenn Ihr über die Brücken fahrt, das weiß ich aber aktuell nicht genau, ab wie vielen Fahrten sich das lohnt. Beim BroBizz (da soll eine Koppelung möglich sein) gibts auf der Stroebaeltbrücke den günstigsten Preis, der möglich ist (etwa 5 % Bizz-Ermäßigung und 15 % Preisnachlass auf die Gebühren). Auf der Öresundbrücke gibts 8 % Ermäßigung. Schau doch mal im Beitrag zu den Karten von Nordlandblog, die haben das sehr ausführlich beschrieben, auch wie die Kündigung funktioniert. Beitrag Nordlandblog zu Karten und Maut. Ansonsten wird der Chip ja nicht schlecht, vielleicht klappt es nächstes Jahr. LG Katja

  6. Astrid Krucker sagt:

    Hallo Katja. Wir werden vom 21. Mai bis 11. Juni unterwegs sein.
    Wir haben die Route ähnlich wie du.
    Finde es sehr toll das du diesen Blog hast. Habe mir sehr viele Dinge daraus für unsere Reise notiert.
    Wir kommen übrigens ganz aus deiner Nähe. Werde auf Jeden Fall eine Rückmeldung geben. Liebe Grüße und danke für die vielen Info’s die es hier gibt.
    Astrid Krucker

    1. Katja sagt:

      Liebe Astrid,
      das freut mich total. Ich bin im Juni auch wieder in Richtung Nordkap unterwegs. Allerdings werden wir uns knapp verpassen. Weiter viel Vorfreude und eine schöne Reise wünsche ich Dir. LG Katja

  7. Eva sagt:

    Hallo Katja,
    danke sehr für Deinen unheimlich tollen und informativen Blog!
    Da ich mit nem VW Bus allein reise, Anfang Juli, freue ich mich natürlich über jegliche Info und alle Tipps. Bin jetzt schon ganz aufgeregt und würde am liebsten morgen früh losfahren….
    Mulmig ist mir schon, v.a. wenn ich mir die Strecken anschaue, an denen kilometerlang keine Ortschaft liegt…
    Nun ists ja noch ne Weile hin, ich werde weiter Deinen Blog verfolgen und wünsche Dir alles Gute und eine wunderbare Zeit!
    Liebe Grüße!
    Eva.

    1. Katja sagt:

      Eva das ist ein super Reise und gerade die „einsamen Strecken“ fahren sich prima. Alleine bist Du im Juli nicht, da hast Du viele andere Menschen mit dem gleichen Ziel auf der Straße. Wir fahren im Juni noch einmal. Ich werde sicher noch den ein oder anderen Beitrag dazu machen :-). Liebe Grüße und weiter viel Vorfreude Katja

  8. Ulli sagt:

    Hallo Katja,
    vielen Dank für diesen wirklich sehr informativen Blogbeitrag. Nach diversen Reisen nach Skandinavien, soll es dieses Jahr im Herbst 4-5 Wochen mit dem Camper in den hohen Norden gehen. Wahrscheinlich nicht ganz bis zum Nordkap, aber Tromso, Senja, Vesteralen, Lofoten. Wir sind schon sehr gespannt.
    Viele Grüße, Ulli

    1. Katja sagt:

      Hallo Ulli
      das klingt nach einer tollen Reise. Im Herbst habt Ihr da tolle Farben und vielleicht sogar Nordlichter. Ihr müsst Euch aber auch auf etwas Schnee einrichten. Ich wünsche Euch noch ganz viel Vorfreude. Wenn Ihr so weit im Norden seid, überlegt, ob Ihr nicht doch das Nordkap mitnehmt. Ich fand den Norden von Norwegen sehr speziell. LG Katja

  9. Hajo sagt:

    Hallo Katja,
    wir fahren im August (Schulferien Niedersachsen) ans Nordcap. Nach Besuchen in Südschweden und Südnorwegen wollen wir es wagen.
    Bin jetzt schon für deine Tipps dankbar und werde alles weiterverfolgen.
    Danke und für euch allzeit gute Fahrt

  10. Marc sagt:

    Hallo Katja, die Vorfreude ist doch fast die schönste. Wir starten Ende Juni ebenfalls zum nördlichsten Punkt Europas und zählen quasi schon die Tage bis es losgeht.

    Ich wünsche euch viel Spaß und habt eine schöne Zeit. Viele Grüße Marc

    1. Katja sagt:

      Danke lieber Marc für die lieben Wünsche,
      dann wünsche ich Euch noch viel Freude bei der Vorbereitung. Auf Instagram kannst Du jeden Tag verfolgen, was wir so treiben und wie wir vorwärts kommen. Hier im Blog werde ich natürlich auch berichten, aber nicht ganz so oft.
      Freue mich dann auch von Euch zu hören, gespannte Grüße Katja

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