Aktualisiert am 29. Juli 2026
Die Atlantikstraße ist für mich eine der schönsten Straßen in Norwegen. Wir haben sie bei ordentlichem Wind und Sturm erlebt. Das war sehr eindrucksvoll. Genau das macht sie so besonders. Wenn die Wellen über die geschwungenen Brücken schlagen, verstehst Du, warum sie „Straße im Meer“ genannt wird.
Anfahrt konkret: Zur Atlantikstraße kommst Du von Kristiansund durch den Atlanterhavstunnel oder von Molde über die Rv64.
Hier erfährst Du alles, was Du für die Fahrt über die Atlantikstraße (Atlanterhavsveien) in Norwegen mit dem Wohnmobil wissen musst: wo sie verläuft, wie lang sie ist, ob Maut anfällt, wann die beste Reisezeit ist und wo Du in der Nähe gut mit dem Camper stehst. (Wir haben die Straße auf unserer großen Runde zum Nordkap besucht, auf dem Weg von Trondheim kommend.)
Die Atlantikstraße auf einen Blick
- Was: die Atlanterhavsveien, „Straße im Meer“ – eine der berühmtesten Straßen der Welt und offizielle norwegische Landschaftsroute (Nasjonale turistveg)
- Wo: an der Küste zwischen Kårvåg (Averøy) und Bud, bei Kristiansund/Molde, auf der Reichsstraße Rv64
- Länge: Die ganze Landschaftsroute misst rund 36 km, der spektakuläre Brücken-Abschnitt mit 8 Brücken ist 8.274 m lang.
- Highlight: die geschwungene Storseisundbrua, die sich auf 23 Meter aufschwingt, und der Aussichtsweg auf der Insel Eldhusøya (Parkplatz, Café, Toiletten)
- Maut: Die Atlantikstraße ist mautfrei, auch der Atlantiktunnel ist seit Juli 2020 kostenlos.
- Beste Zeit: ganzjährig fahrbar, im Sommer fast immer entspannt, im Herbst besonders dramatisch mit hohen Wellen und Wind. Im Winter vorab die Angaben der Straßenbehörde prüfen.
- Tipp für Gespanne: Bei starkem Wind auf den Brücken den Wohnwagen lieber auf einem Campingplatz abstellen und nur mit dem Pkw fahren.
Höhepunkt Norwegen mit Wohnmobil: Fahrt über die Atlantikstraße
Zwischenstopp Trondheim
Vor der Atlantikstraße haben wir in Trondheim Halt gemacht, der drittgrößten Stadt Norwegens. Der mächtige Nidarosdom, die alte Brücke Gamle Bybro und die bunte Altstadt Bakklandet haben uns gut gefallen, auch wenn uns Baustellen und ungemütliches Wetter den Aufenthalt verkürzt haben. Meinen ausführlichen Bericht mit allen Tipps zu Wohnmobil-Stellplätzen liest Du hier: Trondheim mit dem Wohnmobil.
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Anfahrt über Kristiansund
Wir fahren von Trondheim über Kristiansund zur Atlantikstraße. Der Ort liegt auf vier Inseln und ist umgeben von Wasser. Hier gibt es schöne, bunte Häuser und eine Anzahl attraktiver Cafés und Restaurants. Wenn Du genügend Zeit hast und das Wetter nicht zu schlecht ist, halte an. Ein Spaziergang lohnt sich wirklich und vermittelt Dir echtes Norwegen-Feeling. Sehr empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt zum rauen und idyllischen Grip-Archipel. In Kristiansund findest Du auch mehrere Campingplätze. Der Byskogen Camping liegt etwas weiter weg vom Zentrum, macht aber einen guten Eindruck. Doch bei unserem Besuch ist das Wetter schlecht, es regnet immer wieder heftig und der Wind peitscht von allen Seiten auf uns ein.
So entscheiden wir uns dafür, gleich weiterzufahren. Dafür folgen wir der Reichsstraße 64 und erleben die Atlantikstraße als weiteren Höhepunkt in Norwegen mit Sturm.
Atlantikstraße Norwegen: Zwischen Wasser und Himmel
Die norwegische Atlantikstraße Atlanterhavsveien wird auch „Straße im Meer“ genannt und ist eine der beliebtesten Fahrstrecken in Norwegen. Sie verläuft entlang der rauen Küste der Hustadvika und über spektakuläre Brücken direkt am Atlantik. Von verschiedenen Magazinen wurde sie als die „beste Autostrecke der Welt“ nominiert. Ich bin vor allem von den Luftaufnahmen fasziniert, von der Streckenführung, den Brücken über den Atlantik und den vielen verschiedenen Eindrücken. Besonders eindrucksvoll erlebe ich Norwegens Atlantikstraße bei Sturm.
Und schon haben wir den über 5.700 Meter langen Atlantiktunnel erreicht, der bis zu 250 Meter tief unter der Meeresoberfläche verläuft. Jetzt ist es endlich nicht mehr weit. Zwischen Kårvåg und Bud verläuft die Landschaftsroute Atlanterhavsvegen (Atlantikstraße). Sie ist eine der 18 offiziellen norwegischen Landschaftsrouten (Nasjonale turistveger, offizieller Link zur Atlantikstraße) und hat eine Länge von 36 Kilometern, die wir jetzt gespannt angehen.
Atlantikstraße Norwegen: Gebühren (mautfrei)
Auf der Atlantikstraße selbst wird heute keine Maut mehr erhoben. Dabei war der Bau sehr aufwendig. Schon die Planung der norwegischen Traumstraße mit den Atlantik-Brücken dauerte rund 100 Jahre. Durch die Streckenführung direkt am Atlantik und mit aufwendigen Brücken über verschiedene Inseln kostete der Bau etwa 15 Millionen Euro. Wie sonst auch in Norwegen üblich, wurde in den ersten Jahren nach Fertigstellung für die Fahrt über die Atlantikstraße Maut verlangt, um die Baukosten zu refinanzieren. Inzwischen werden auch für den Atlantiktunnel, den Du von Trondheim und Kristiansund kommend durchquerst, um zur Atlantikstraße (Atlanterhavsveien) zu fahren, keine Gebühren mehr verlangt. Er ist seit Sommer 2020 mautfrei.
Fischerdorf Håholmen
Gleich nach dem Schild, das die Landschaftsroute Atlantikstraße ankündigt, erreichen wir einen Parkplatz (Parkplatz auf Google-Maps). Hier gibt es einen Hinweis auf das Fischerdorf Håholmen. Die kleine Siedlung wie aus dem Bilderbuch besteht aus 30 Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert mit rot leuchtenden Fassaden. Im Ort befinden sich eine Bäckerei, eine Kneipe und ein empfehlenswertes Fischrestaurant. Dieser malerische Ort ist nur mit dem Boot zu erreichen, und das fährt wegen des aktuellen starken Windes (es ist Sturm an der Atlantikstraße) leider gerade nicht.
Höhepunkte Atlantikstraße: Storseisundbrua & Eldhusøya
Und dann folgt auch schon das spektakuläre Stück der Atlantikstraße mit Straßen und Brücken über dem Meer. Der 1989 fertiggestellte Abschnitt der beliebten Landschaftsroute Norwegens ist 8.274 Meter lang und eine echte Leistung der Ingenieure. Acht Brücken schwingen sich über den offenen Atlantik und verbinden Inseln, Holme und Schären miteinander.
Die berühmteste ist die Storseisundbrua, die sich in einem kühnen Bogen auf 23 Meter Höhe hinaufschraubt. Aus dem richtigen Blickwinkel sieht es aus, als würde die Straße mitten im Nichts abbrechen, weshalb sie auch „die Brücke ins Nichts“ genannt wird. Jede der Brücken schenkt Dir einen neuen Blick aufs Meer, und wenn wie bei uns ein Sturm tobt, schlagen die Wellen bis auf den Asphalt. Ein Erlebnis, das ich nie vergesse.
Einen Stopp solltest Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen: die kleine Insel Eldhusøya. Hier gibt es einen Parkplatz, ein Café und Toiletten (Parkplatz auf Google Maps). Um die Insel führt ein ganz besonderer Rundweg. Er besteht aus Metallgittern, die auf Pfählen über der Landschaft schweben, damit die empfindliche Natur darunter geschützt bleibt. Von dem Steg hast Du einen herrlichen Blick auf die geschwungene Storseisundbrua, den Atlantik und die vorgelagerten Inseln. Bei uns pfiff der Wind so heftig, dass der Spaziergang zur kleinen Mutprobe wurde. Bei schönem Wetter kann man die wilde Landschaft der Hustadvika von hieraus intensiv genießen. Wenn man sich darauf einlässt, fühlt man sich, als wäre man ein Teil davon.
Beim heutigen schlechten Wetter ist es schwer, schöne Fotos zu machen, und auch der Spaziergang macht keinen Spaß, leider. Die bekannte Storseisund-Brücke ist aber wirklich faszinierend.
Beliebtes Angelrevier (Myrbærholmbrua)
Dieses Stück der norwegischen Atlantikstraße ist auch beliebt zum Angeln. Ein kleines Stück weiter ist der ideale Parkplatz für Angler (Parkplatz Skipsholmen auf Google-Maps). Auf der Myrbærholmbrua wurden extra Stege für Angler angebracht, die hier immer wieder reiche Beute einbringen. Auch wenn Du nicht angelst, der Stopp lohnt sich, wenn Du bei Deiner Fahrt durch Norwegen hier vorbeikommst. Von hier gibt es beeindruckende Ausblicke auf den Atlantik und die Umgebung. Es folgen noch weitere kleine Parkplätze. Immer wieder erlebst Du beim Anhalten neue Eindrücke.
Atlantikstraße bei Sturm
Trotz des Sturms lässt sich an diesem Tag die spektakuläre Strecke der Atlanterhavsveien auch mit Wohnmobil gut fahren. Wohnwagen kommen uns an diesem Tag keine entgegen. Ich glaube, für Gespanne wäre der Wind auf den Atlantik-Brücken auch zu heftig. Eine gute Lösung ist es, bei starkem Wind den Caravan auf einem Campingplatz in der Nähe abzustellen und die Strecke nur mit dem Pkw zu fahren.
Wie Du bei diesem Film siehst, ist die norwegische Atlantikstraße auch bei heftigerem Sturm nicht gesperrt. Im Winter musst Du überall in Norwegen auf die Angaben der Verkehrsbehörde achten, welche Straßen geschlossen sind. Das gilt auch für die Atlantikstraße.
Der unbekannte Teil der norwegischen Atlantikstraße
Wir entscheiden uns, mit unserem Wohnmobil die Atlantikstraße bis zum Ende nach Bud zu fahren, und folgen ab Vevang dazu der Reichsstraße 663. Achtung, an dem Abzweig fährt man leicht vorbei. Die weitere Streckenführung der Atlanterhavsveien ist nicht so spektakulär und bekannt wie das Stück über die Brücken, aber sie bringt Dich der Region und dem Meer ganz nahe. Immer wieder wird die Straße absolut eng, es geht teilweise direkt am Atlantik entlang, dann führt die norwegische Landschaftsroute durch ein Dorf und altes Kulturland.
Du fährst an liebevoll geschmückten Gärten vorbei und manchmal hast Du dabei das Gefühl, direkt ein privates Grundstück zu passieren.
Achte unbedingt auf die Schilder. In Farstad geht es rechts ab am Meer entlang (Fv238), dann ein Stück Fv235 in Richtung Hustad und wieder rechts am Meer entlang in Richtung Bug.
Wir folgen der Straße weiter und schauen uns auch die anderen Aussichtspunkte der Atlantikstraße an. Dabei erleben wir Norwegen pur. In Askevågen gibt es am Ende einer Mole eine sehr kleine, aber stylische Aussichtsplattform, auf der man über dem Meer stehen kann. Am Aussichtspunkt in Kjeksa gibt es eine Aussicht auf den Atlantik und die Küste Hustadvika. Über einen Weg und Treppen erreicht man das Meer und den Strand.
Fischerort Bud – Ende (oder Anfang) der Atlantikstraße
In Bud finden wir einen großen Parkplatz, auf dem es auch eine Entsorgungsstation für Wohnmobile gibt (Parkplatz auf Google-Maps). An einer anderen Stelle stehen Camper auf einer Wiese direkt am Meer. Auch einen Campingplatz mit Hafen gibt es.
In Bud befindet sich eine Befestigung aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier am äußersten Zipfel von Norwegen haben sich auf einem Hügel mitten im Ort die Deutschen eingegraben. Von hieraus konnten sie die ganze Region überblicken und vor allem die Schifffahrtswege auf dem Atlantik kontrollieren. Die deutsche Befestigung in Bud war Teil des Atlantikwalls in Norwegen. In einem kleinen Museum (im Winter geschlossen) hast Du die Möglichkeit, Dich darüber zu informieren und auch einen Blick in die Bunker zu werfen. Wir stehen vor den riesigen Geschützen und bewundern die Aussicht im freizugänglichen äußeren Bereich.
Direkt am Parkplatz in Bud ist ein beliebtes Restaurant (Restaurant Bryggjen i Bud). Es gibt ein Mittagsbuffet mit allerlei norwegischen Spezialitäten. Begeistert schlagen wir zu: Suppe, saurer Hering, gedünsteter Dorsch, Klöße, Kartoffeln, Steckrübengemüse, Kohl, Nachtisch. Natürlich gibt es dazu Kaffee. Wir finden, es ist ein echtes Erlebnis und ein weiterer Höhepunkt dieser Tour am Ende der Atlanterhavsveien. Später kommt noch eine Gruppe Norweger und stürzt sich auf die beliebten Fleischbällchen. Wie gut, dass wir ihnen noch etwas übrig gelassen haben.
Voller Eindrücke machen wir uns nach dieser Reiseetappe auf zu neuen Abenteuern und fahren weiter in Richtung Trollstigen, dem nächsten Ziel unserer 4 Wochen Norwegen-Rundreise.
Fazit Atlantikstraße mit dem Wohnmobil
Ich finde, die Fahrt über die Atlantikstraße mit dem Wohnmobil ist ein Erlebnis, besonders, wenn man die komplette Atlanterhavsveien von Kristiansund bis Bud fährt. Sie gehört nach meiner Meinung zu den schönsten Straßen in Norwegen.
Die Atlantikstraße gilt auch als eine der schönsten Straßen der Welt. Die Fahrt und die Eindrücke waren für mich einer der Höhepunkte unserer Norwegen-Reise. Wir haben sie bei Regen und Sturm erlebt, mit Wind, der von allen Seiten an den Camper drückte, und trotzdem (oder gerade deshalb) war es magisch. Nimm Dir Zeit, halte an den kleinen Parkplätzen unterwegs, geh über die Stege auf Eldhusøya und lass die Brücken in Ruhe auf Dich wirken. Die gut acht Kilometer sind viel zu schade, um sie einfach durchzufahren. Ob bei Sonne oder Sturm: Die „Straße im Meer“ lohnt einen Umweg, wenn man in der Region ist. Der Abstecher vom Trollstigen ist nicht zu weit (für norwegische Verhältnisse) und ist gut zu fahren.
Wenn Du länger in dieser Gegend bleiben und an einem spektakulären Ort in der Nähe der Atlantikstraße mit Deinem Wohnmobil oder Wohnwagen übernachten möchtest, dann schaue Dir unbedingt den Lysø Camping og Rorbu Utleie an (Kontaktdaten unten). An dem ehemaligen Handelsplatz direkt am Atlantik hat ein norwegisch-schweizerisches Ehepaar einen ganz besonderen Campingplatz eröffnet (auch ohne Camper ein wunderbarer Ort zum Übernachten). Der Sonnenuntergang und der Blick aufs Meer sind magisch.
Abstecher von der Atlantikstraße
Wanderung Trollkirka mit ihren Marmorhöhlen
Wenn Du mehr Zeit (und besseres Wetter als wir) mitbringst, lohnt sich ganz in der Nähe der Atlantikstraße die mittelschwere Wanderung zur Trollkirka, der „Trollkirche“. Auf einem steilen Pfad geht es in gut anderthalb Stunden hinauf zu drei Marmorhöhlen, durch die unterirdische Bäche fließen. In der größten Grotte stürzt ein 14 Meter hoher Wasserfall in ein Marmorbecken. Nimm unbedingt feste Schuhe und eine Stirnlampe mit, denn drinnen ist es nass, eng und dunkel. Du nimmst dafür den Abzweig in Vevang. Los geht es vom Wanderparkplatz an der RV64 (Parkplatz Trollkirka auf Google-Maps). Wir haben den Abstecher leider verpasst, denn es gab kein Hinweisschild von unserer Seite.
Unterirdische Bootsfahrt durch die Marmorhöhlen von Bergtatt Opplevelser
Ein weiterer lohnenswerter Abstecher, ebenfalls ab Vevang auf der RV64, ist ein Besuch der Marmorhöhlen von Bergtatt bei Nås (Eide) (Marmorhöhlen auf Google-Maps). Diese sind durch Abbau des edlen Materials für die Papierproduktion entstanden. Ein besonderer Höhepunkt ist die Fahrt mit dem Floß durch die faszinierende, künstlich entstandene Unterwelt. Die Höhlen werden in verschiedenen Farben beleuchtet, das ist ein einmaliges Erlebnis. Der Besuch ist von Ende Mai bis Mitte August (außer montags) möglich. Die öffentlichen Touren starten um 14 Uhr. Wir haben sie leider verpasst. Adresse: Nåsveien 304, Nås, 6490, Homepage Marmorgrube: www.berg-tatt.no
Wanderung Aslaksteinen
Unterwegs folgen wir sehr gerne Schildern zu Sehenswürdigkeiten am Wegrand. Deshalb ist dieser Abstecher völlig ungeplant. So biegen wir bei Hustad von der Atlanterhavsveien ab. Aslaksteinen steht auf dem Schild. Über einen schmalen Weg erreichen wir einen großen unbefestigten Parkplatz (Parkplatz auf Google-Maps). Auf dem Informationsschild wird eine bronzezeitliche oder eisenzeitliche Befestigung auf dem Berg beschrieben, die über eine leichte, etwa 30-minütige Wanderung zu erreichen sei.
Wir folgen der Beschilderung über eine Wiese und durch einen moorigen Birkenwald. Und dann geht es den Berg hinauf. Das letzte Stück führt steil am schieren Fels nach oben (Aslaksteinen ist ein riesiger Fels), nebenan ist nichts (nur Abgrund). Eine Kette dient als Sicherung, an der man sich festhalten kann. Deshalb macht mein Mann das letzte Stück alleine und berichtet danach von alten Siedlungsspuren und einem weiten Blick übers Land. Wieder etwas dazugelernt: Die norwegische Beschreibung „leichte Wanderung“ ist sehr subjektiv.
Stellplätze und Campingplätze an der Atlantikstraße
- Byskogen Camping, Skogveien 38, 6517 Kristiansund, Norwegen (beim Ort)
Homepage: www.byskogen.no, Campingplatz auf Google-Maps - Skjerneset Bryggecamping, Ekkilsøyveien 271, 6530 Averøy, Norwegen (tolle Lage)
Campingplatz auf Google-Maps - Lysø Naturcamping + Rorbuer, Ljøsøyveien 116, 6533 Averøy, Norwegen (in der Nähe der Atlantikstraße, abgelegen und spektakulär!)
Homepage: www.lysoenrorbuer.com, Campingplatz auf Google-Maps - Bud Camping, Pluscamp Bud, Prestgardsvegen 89, 6430 Bud, Norwegen (an der Atlantikstraße)
Campingplatz an der norwegischen Atlantikstraße auf Google-Maps, weitere Informationen Bud Camping* - Kviltorp Camping, Fannestrandvegen 140, 6419 Molde, Norwegen (nach der Atlantikstraße)
Homepage: www.kviltorpcamping.no, Campingplatz bei Molde auf Google-Maps - Die nächstgelegenen Entsorgungsstationen für Wohnmobile zur Atlantikstraße sind in Kårvåg, Vevang, Eide, Bud, Kristiansund und Molde.
FAQ: Atlantikstraße Norwegen mit Wohnmobil
Kostet die Atlantikstraße Maut?
Ja, die Atlantikstraße selbst und seit Juli 2020 auch der Atlanterhavstunnel sind mautfrei.
Wie lang ist die Atlantikstraße in Norwegen?
Der berühmte Brücken-Abschnitt ist gut 8 km lang, die ganze Landschaftsroute rund 36 km. Die meisten fahren nur das spektakuläre Stück der Atlantikstraße am Anfang, mit Straßen und Brücken über dem Meer. Aber auch der andere Teil in Richtung Bud lohnt sich.
Wo liegt die Atlantikstraße?
An der Westküste zwischen Kårvåg und Bud, bei Kristiansund und Molde.
Kann man die Atlantikstraße mit dem Wohnmobil fahren?
Ja, sehr gut. Nur bei starkem Sturm ist auf den Brücken Vorsicht geboten. Dann sollte man mit Gespann besser den Wohnwagen abstellen.
Wann ist die beste Zeit für die Atlantikstraße?
Ganzjährig fahrbar; im Herbst spektakulär bei Sturm, im Sommer ruhiger. Im Winter Straßenlage prüfen.
Lohnt sich die Atlantikstraße?
Unbedingt, sie gilt nicht umsonst als eine der schönsten Straßen der Welt.
Was macht die Atlantikstraße so besonders?
Die „Straße im Meer“ verläuft zwischen Wasser und Himmel entlang der rauen Küste der Hustadvika. Brücken verbinden Holmen und Schären. Die Storseisundbrua ist das heimliche Wahrzeichen der Atlantikstraße. Sie ist die eindrucksvollste der acht Brücken auf der Route.
Kann man die Atlantikstraße auch mit dem Wohnwagen befahren?
Ja, es handelt sich um eine öffentliche und gut ausgebaute Straße, die man sehr gut mit dem Wohnmobil befahren kann. Mit dem Wohnwagen muss man vor allem bei Wind auf den Brücken aufpassen.
Ist die Atlantikstraße das ganze Jahr geöffnet?
Eigentlich ja. Bei extremen Wetterlagen kann die Atlantikstraße aber kurzfristig gesperrt werden. Denn dann peitscht der Wind die Wellen über die Straße und Brücken.
Wo sind die schönsten Fotospots auf der Atlantikstraße?
Tolle Fotos machst Du vom schwebenden Aussichtsweg auf der Insel Eldhusøya, vom Parkplatz an der Storseisundbrua und von den anderen Aussichtspunkten.
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Der Atlantiktunnel bei Kristiansund ist schon seit 2020 Matfrei.
Danke für den Hinweis. Genau, der Tunnel ist seit Juli 2020 mautfrei, so steht es ja auch im Text. Nur einen Satz hatte ich wohl nicht gelöscht, der ist jetzt auch weg.
Hallo Katja,
Vielen Dank für die Hinweise und natürlich gute Besserung.
LG
Jürgen
Hallo Jürgen, ganz lieben Dank für Deine Rückmeldung. Es geht mir zum Glück schon viel besser.
LG Katja
… also ich hab’s ganz geschafft, Danke auf jeden Fall für den tollen Bericht. Man genießt ja beim Lesen, also kann man schon ein bißchen Zeit investieren.
Nimm’s nicht tragisch
nein ich nehme das gar nicht tragisch. Ich bin nun mal Fan von Informationen, deshalb dauert das dann auch etwas. 🙂
LG Katja
Leider ist die Suchmaschinenoptimierung so massiv und zudem aus der Zeit gefallen (Solche Keywordanreicherungen macht man seit Jahren nicht mehr), dass die Lesbarkeit dieses vom Thema eigentlich interessanten Beitrags extrem leidet. Ich hab‘s jedenfalls nicht bis zum Ende geschafft, obwohl ich gerade für eine entsprechende eigene Reise recherchiere.
Danke Jens für den Hinweis. Das tut wirklich weh und wird geändert. Ich bin aber froh, dass ich trotz Coronamatschbirne etwas online gebracht habe.
LG Katja
Hallo Katja,
Vielen lieben Dank für die Mühe mit diesem Bericht. Er ist sehr interessant und inspirierend. Wir planen auch gerade eine ähnliche Reise und wir haben schon viele Tipps dazu von Dir bekommen. Gibt es eigentlich noch eine Fortsetzung?
Viele liebe Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen, danke für das Lob. Leider bin ich wegen meiner Krankheit nicht mehr dazu gekommen den weiteren Reiseverlauf zu schreiben. Weiter ging es zum Trollstigen (leider wegen Erdrutsch noch bis Juli geschlossen) und Geiranger undmit verschiedenen Stopps nach Schweden und dann über die Brücken zurück. Dieses Jahr haben wir die Baltikumroute gemacht, aber die muss ich auch noch schreiben :-).
Ich wünsche weiter viel Freude bei der Vorbereitung
LG Katja